Aktion: Job for a Friend

Fotocredit: Foto von Alexander Baxevanis (Flickr)

Freunde sind etwas tolles! Vor allem, wenn es solche sind, mit denen man Freude aber auch Sorgen und Nöte teilen kann. Und dann, dann möchte man helfen, wenn es jemand braucht!

Genau so geht es mir im Moment, weil ein ganz genialer Mensch in meinem Freundeskreis im Moment mit dem Rücken zur Wand steht. Er hat sich für seinen Job aufgeopfert. War immer da wenn man ihn brauchte. Bis zu dem Moment, als er nicht mehr konnte und er ausgebrannt war. Er brauchte eine Pause. “Burnout” nennt man so etwas heutzutage. Er hat diese Pause genutzt. Hat sich intensiv mit sich und dem Leben auseinander gesetzt. War in dieser Zeit für seine Kinder da, hat sich erholt und sein Leben wieder in den Griff bekommen. Heute ist er wieder Top-Fit und sorgt mit viel Sport dafür, dass er es bleibt. Nur – mit 47 Jahren (glaubt mir, ihr würdet Ihn 10 Jahre jünger schätzen) und einer längeren Job-Pause, ist es fast unmöglich, wieder zurück ins Arbeitsleben zu kommen. Und hier komme ich und ja, ihr auch, ins Spiel!

Beruflich hat er einiges zu bieten! Nach einer Detailhandelsausbidlung mit Handesldiplom absolvierte er eine Ausbildung zum Pflegefachmann AKP und hat mehrere Jahre als Pfleger im OPS und in der Altenpflege gearbeitet.

Ein Job im Gesundheitswesen wäre genial! Zum Beispiel als Casemanager bei einer Krankenkasse oder ähnliches. Aber auch sonst wäre er offen für Angebote!

Bei den heutigen Job-Angebots Plattformen ist es nicht einfach, den Durchblick zu behalten. Deshalb dieser Aufruf an Euch!

Wer weiss etwas? Wer hätte einen Job zu vergeben oder könnte einen vermitteln? Am Besten wäre etwas im Raum Nordwestschweiz!

Bitte wendet Euch damit an mich, ich gebe das gerne weiter und stelle den direkten Kontakt her. Selbstverständlich hat dieser sehr gute Freund ein perfektes Dossier bereit!

Bitte Mail an: stoepsomat@gmail.com

Ich danke Euch jetzt schon von ganzem Herzen!

Pinterest – Ein Must?

Bild

Quelle: Screenshot von pinterest

Seit einiger Zeit häufen sich in meiner Twitter TL die Tweets mit Links zu Pinterest. Einer Seite mit einer virtuellen Pinwand, auf der sich Fundstücke aus dem Netz oder eigene Beiträge aus eigenen, anderen Seiten anpinnen lassen. Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich mir das angesehen.

Der Erste Eindruck war verwirrend. Um es kurz zu machen: “To much information” für meinen Geschmack. 3 Klicks später befand ich mich auf einem Profil eines unbekannten Users, der Inhalt teilte, der mich nun gar nicht interessierte und nochmal 3 Klicks später war es mir schon zuviel. Die Gefahr sich beim surfen komplett ziellos durchs Internet zu navigieren, ist ja an und für sich schon gross genug. Aber bei Pinterest scheint mir das sogar grundsätzliches Konzept zu sein.

Meine anfängliche Neugierde löste sich schnell auf und die an mich selbst gerichtete Frage, ob ich nun auch noch ein Pinterest Profil benötige, hat sich schnell beantwortet. Und zwar mit einem klaren Nein! Ich bin schon mit der Pflege meiner anderen Profile und Seiten reichlich ausgelastet. Neben Twitter, Facebook, Google +Flickr, Tumblr, Foursquare, Instagram, YouTube, Xing, Soundcloud und anderen Profilen brauche ich nicht auch noch eine Pinnwand, auf der ich alles nochmal aufwärme. Dazu werde ich wenn, meinen Tumblr Account nutzen. Und wer meine gesammelten Werke sehen möchte, kann das auf about.me machen.

Mein Fazit zu Pinterest lautet: Kann man machen. Muss man aber nicht!

Und was meint Ihr so dazu?

Freundschaft ist auch mehr so Liebe


Bildlegende: Band “Cover on the Roxx” in der ich einige Jahre als Sänger dabei war

Was ist eigentlich eine Freundschaft? Diese Frage ging mir heute durch den Kopf. Ich könnte jetzt einen Wikipediaartikel verlinken oder bekannte Zitate von mehr oder weniger berühmten Autoren anführen. Aber Nein, es geht mir um meine ganz persönliche Ansicht was Freundschaft für mich bedeutet.

Im innersten Kern ist Freundschaft für mich Liebe. Ich könnte jetzt noch Ergänzungen und Ausnahmen anfügen, aber genau das möchte ich eben nicht tun. Als Freunde bezeichne ich Menschen, die ich sehr gerne habe. Aus vielen Gesprächen weiss ich, dass viele meiner Bekannten ganz bestimmte Erwartungen an Freunde stellen und Freundschaft nach bestimmten Kriterien definieren. Sie erwarten dass ihre Freunde immer für sie da sind und sich regelmässig melden.  Ich kann das nicht. Also ich meine, ich habe diese Erwartungen nicht und ich möchte nicht solchen Ansprüchen genügen müssen. Viele meiner Freunde leben weit entfernt und mit einigen von diesen geliebten Menschen habe ich schon länger keinen Kontakt gehabt. Trotzdem haben sie einen festen Platz in meinem Herzen.

Ich erwarte nicht, dass Freunde immer für mich da sind, mich trösten, mich bespassen, sich um mich kümmern oder sich regelmässig melden. Ich brauche kein Care-Paket, ich möchte Gefühle teilen. Ich will sie nur einfach gern haben ohne dauernd mit dem inneren Taschenrechner nachkalkulieren zu müssen, ob denn auch genügend zurück kommt oder ich genügend gebe. Genau so ist das auch mit der Liebe in Beziehungen. Klar, im Idealfall halten sich die geschenkte und erhaltene Liebe in etwa die Waage. Aber kann man das wirklich messen? Ist es nicht so, dass die Erwartungshaltung ganz generell der grösste Feind der Liebe ist? Werden wir aber mit unserer Erwartungen unseren Freunden, Partnern und geliebten Menschen überhaupt gerecht? So nach dem Motto “Ich liebe Dich, wenn Du meinen Erwartungen entsprichst”. Für mich hat das nichts mit Liebe zu tun!

Immer wenn ich Zuwendung von geliebten Menschen erhalte und diese nicht erwartet hatte, erfüllt es mich mit Glück und angenehmer Gänsehaut. Es ist wie mit Überraschungsgeschenken. Ahne ich bereits, was auf mich zukommt und trifft dies ein, wurde  eine Erwartung erfüllt. Das erfüllt vielleicht mit einer gewissen Befriedigung. Gelingt aber die Überraschung, ist es ein unglaublich gutes Glücksgefühl.

Für mich sind Freunde keine Statisten mit der Lizenz zum Glücklich machen. Für mich sind Sie ganz einfach Menschen die ich liebe. Genau so, wie ich es auch in meiner Beziehung halte. Ich bin selbst für mein Glück verantwortlich, nicht mein Partner und nicht meine Freunde. Aber ich kann es mit ihnen teilen!

And the #twinner is…


tataaaaaa! Der @Herr_Natischer gewinnt mit 86 von total 168 Stimmen!

Herzliche Gratulation!!!

Der @Herr_Natischer gewinnt ein gratis #twishirt Farbe/Grösse/Twittername nach Wunsch und wird sich sicher über ein paar Gratulations-Tweets freuen!

Ich danke allen Teilnehmenden für’s Mitmachen und allen die abgestimmt haben! Sicher gibt es bald wieder einen #twettbewerb hier! Ihr dürft also gespannt sein!

Der #twishirt #twettbewerb – Das Voting

6 #twishirt Besitzer wollen es wissen und möchten gerne noch ein zusätzliches gratis #twishirt gewinnen!

Wer soll die oder der Glückliche sein? Mach mit und stimm ab!

Das Voting dauert bis zum 31. Oktober 2011. Wer bei Abschluss am meisten Stimmen hat, gewinnt ein #twishirt. Grösse, Farbe und @twittername nach Wahl!

Viel Glück!

@Herr_Natischer[>] @mosermu[>] @FotofaceResele[>] @aendu[>] @Ischkur[>] @iamrobu[>]

Gewinne ein gratis #twishirt

Hast Du Dir Dein #twishirt eigentlich schon bestellt? Wenn ja, hast Du nun die Chance, noch ein zusätzliches gratis #twishirt nach Wahl zu gewinnen!

Das geht ganz einfach! Sende mir einfach Bild von Dir mit Deinem #twishirt an stoepsomat@gmail.com

Einsendeschluss ist der 21. Oktober 2011 und das Voting startet anschliessend hier im Blog und wird bis zum 31. Oktober dauern.

Der Einsender mit den meisten Stimmen gewinnt ein zusätzliches #twishirt seiner Wahl!

Ich wünsche Euch viel Glück!

[Update vom 03.10.2011] Hier sind schon die ersten Fotos von Teilnehmern der Wahl eingetroffen! Und wo bleibt Deins?

@Herr_Natischer

@mosermu


@FotofaceResele

 @aendu


@Ischkur

@iamrobu

 

Der Hafen der verlorenen Seelen

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Der Plan war es, am Montag früh aufzustehen, um spätestens um 9 Uhr losfahren zu können. “Frühstück von 8 – 11 Uhr” stand da auf der Tafel des Hotelrestaurants. Also standen wir pünktlich um acht auf der Matte. Aber das Buffet war noch leer. Nur eine Schale mit Tomaten und eine mit Käse standen schon da. Die “just 5 Minutes” des Kellners dauerten dann bis neun Uhr. Wir überbrückten mit Tee und – oh Graus – Nescafé. Um zehn fuhren wir los. Die Stunde holten wir locker wieder auf, hier fahren ja alle wie der Henker!

In Izmir machten wir Halt um einen Turk Kahvesi zu trinken. Das Stadtviertel war ärmlich und heruntergekommen und von Tourismus keine Spur. Der Kaffeehausbesitzer freute sich sehr über seine ausländischen Gäste, spendierte uns einen Çay und schüttelte uns zum Abschied die Hände.

Nach langer Fahrt erreichten wir Abends dann unser neues Domizil für die nächsten zwei Tage: Das Hotel Kervansaray in Assos. Ein 3-Stöckiger Steinbau direkt am Meer im antiken Hafen. Das Hotel strahlt einen ähnlichen Charme aus, wie eines dieser alten Grand Hotels der Schweiz, deren Renovationsbedarf ihren eigentümlichen Reiz ausmacht.

Doch etwas scheint hier seltsam. Vielleicht liegt es daran, dass wir immer weiter in den Norden kommen, oder vielleicht ist es die Tatsache, dass es hier keine Chefin gibt, deren Führung die Balance zwischen Disziplin und Herzlichkeit schafft.

Unser Kellner scheint ein Nachkomme von Frankensteins Familie und russischer Bauern zu sein. Sein gebückter Gang und die mürrisch- forsche Art kurbelten unsere Fantasie an. In Wirklichkeit müsse er wohl Boris heissen und war vielleicht mal Hausmeister in Jelzins Sommerresidenz. In Ungnade gefallen, sei er wohl hier gestrandet. Oder der junge herumstolzierende Grieche, wir nennen ihn Stavros, der mit ausgefallenem Silberschmuck und hochgehaltener Adlernase den Gästen begegnet. Alimentenzahlungen – wir waren uns da schnell einig – müssten wohl der Grund für sein Exil hier am Ende der orientalischen Welt sein.

Überhaupt fällt uns auf, das hier patriarchalischer Machismo der fast schon unerträglichen Art vorherrscht. Es gibt nur eine Kellnerin und was für ein Glück: Sie hat es! Dieses strahlende mediterane Lächeln!

Am Hafen der verlorenen Seelen gibt es denn auch Sonne, silbern glänzende Fischschwärme in glasklarem Wasser. Und leckere Meze! Und oben auf dem Berg den Tempel der Athene mit eindrücklichen Ruinen eines Theaters, eines Marktplatzes, Gymnasium, Nekropolen, römischem Bad und eine der ältesten Moscheen. Hier lehrte einst Aristoteles und predigte später Paulus auf seiner letzten Reise über die Insel Lesbos nach Rom.

Eine kleine Metropole im Kreuzfeuer zwischen Wissenschaft, Religionen und Kreuzzügen.

Erstaunlich wie sich ein Ort vom mondänen Zentrum zu einem kleinen Machoreservat verändern kann. Schön ist es hier trotzdem auf seine ganz eigene, morbid-altmodische Weise!

Und Morgen ziehen wir auch schon weiter nach Istanbul. Wir freuen uns riesig auf Arzu, das Honey Steak im Dai Pera, auf Erdem, den Hamam-Masseur und auf zuckersüsses Baklava.

Und mit Istanbul erreichen wir auch das Ende einer Reise, die uns unvergesslich bleiben wird.

Etwas Wehmut macht sich breit, jetzt wo der Endpunkt unseres Türkeitrips in Sichtweite kommt. Aber auch die Gewissheit, das unsere Seelen nicht irgendwo gestrandet sind, sondern immer auf der Reise sein werden.

Hinaus in die Welt und hinein zum Mittelpunkt unseres eigenen Seins!

“Insallah” würde Elif aus Kas jetzt wohl sagen und gottlos wie ich nun mal bin, wiederhole ich es mit einem liebevollen Augenzwinkern:

Insallah!