Die Vertreibung aus dem Paradies

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Es gab weder Schlangen, noch versuchte mir Tom irgendwelche Äpfel anzudrehen und doch mussten wir unser Paradies wieder verlassen. Es war ein schwerer Abschied, denn schon nur nach drei Tagen wuchs uns dieser magische Ort in der Bucht von Cirali/Olympos sehr ans Herz. Auch Ayzen, unsere Gastbeberin hat sich einen Platz in unseren Herzen ergattert!

Doch die Reise ging nun weiter und so kamen wir heute in Kas an. Auch dieser Ort ist sehr malerisch und bietet vor allem atemberaubende Sonnenuntergänge. Aber das Paradies ist es nicht. Nicht so wie bei Ayzen.

Morgen werden wir uns die versunkene Stadt in Kekova ansehen. Das dürfte auch wieder sehr interessant werden. Übermorgen geht es weiter nach Gümüslük in ein Hotel, das uns von Arzu empfohlen wurde. Sie war es auch, die uns den Weg ins Paradies gezeigt hatte. Wir sind gespannt, was uns auf der Reise noch alles erwartet. Auf der Fahrt nach Gümüslük soll unterwegs noch das sagenhafte Tal der Schmetterlinge sein. Mal sehen ob wir es finden werden!

Jetzt geht es erstmal unter die Dusche und danach zum Abendessen!

Paradies für den Gaumen! So hoffen wir zumindest.

Kleiner Nachtrag:

Das Essen war fantastisch! Die Chefin selbst stand singend und tanzend in der Küche.

Jetzt sitzen wir noch bei einem Glas Rotwein draussen und philosophieren mit ihr über das Mensch sein, hier und dort.

Und auf einmal merken wir, wir wurden gar nicht aus dem Paradies vertrieben. Es hat nur einfach seine Gestalt verändert!

Oder ist es gar einfach in uns drin? In unseren Herzen?

Die Zeit des Windes

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Sie nimmt uns gefangen. Teilt unser Leben in Geburt, Tod, Jahrzente, Jahre, Monate, Wochen, Tage, Stunden, Minuten und Sekunden. Sie dient uns als
Orientierung und gleichsam macht sie uns zu Sklaven ihrer Unveränderlichkeit.

Doch Zeit ist etwas Virtuelles. Zumindest in dem Sinne, wie wir sie verstehen. Eine Achse im Raum-Zeitkontinuum. Aber manchmal, dann wenn wir uns ganz
bei uns selber wieder finden, kann sich das Zeitgefühl komplett verändern. Es scheint, als hätten plötzlich ganze Äonen Platz in einem Augenblick. Fast so wie
in einem Traum, der uns vorkommt, als würde er ewig dauern und doch schliefen wir in Wahrheit nur ein paar Stunden.

So fühle ich mich im Moment hier an diesem Platz der Erde, der schon den Lykiern vor tausenden von Jahren als göttlicher Ort erschienen sein muss.

Der Morgen wird nicht durch das Schrillen eines Weckers, sondern durch das Kikeriki des Hahnes im Park kundgetan. Die verschiedenen Tageszeiten geben
sich durch unterschiedliche Winde zu erkennen, die am Morgen ganz zart, am frühen Nachmittag eher auffrischend und gegen Abend wärmend, aus jeweils
anderen Richtungen kommend, die sonnengewärmte Haut umspielen.

Die Oberfläche des Meeres, so ruhig und manchmal etwas aufgewühlter, als Spiegel unserer suchenden Seele.

Hier wehen die Gedanken mit den Brisen über das Meer und tragen die Fragen, gleichsam mit ihren Antworten über die unendlich scheinende Weite des
Ozeans davon, zu dem Punkt wo der Himmel die blaue Linie des Horizontes küsst.

Man ist einfach. Hier. Jetzt. In der Ganzheit des Seins aufgehoben.

Nur das Kingeln der Eiswürfel im Mojito erzählt von der Realität des Alltags und holt einem ab und zu aus der meditativen Trance, in die einem das zyklische
Rauschen der Wellen entführt.

Die Zeit. Hier verliert sie ihre feste Struktur und ihre scharfen Zähne, um sich in einen zärtlich wallenden Schleier zu verwandeln, hinter den sich der Alltag mit
seiner Endlichkeit zurückzieht.

Wenigstens jetzt und hier.

Ankunft im Paradies

Würde ich an Himmel und Hölle glauben, so wäre ich überzeugt im Paradies angekommen zu sein! Doch der Eintritt in unser Shangri-La war nicht ohne Eintrittspreis zu haben. Aber lasst mich ganz von vorne beginnen.

Vor noch nicht all zu langer Zeit hatten wir schon das Vergnügen, in dieses wunderbare Land zu reisen. Die Türkei ist tatsächlich wunderschön und voller freundlicher und offener Menschen. Damals verschliefen wir am Morgen und verpassten unseren Flug. Entsprechend unruhig gestaltete sich die gestrige Nacht vor unsere Abreise. Ich wälzte mich im Bett hin und her und im Traum stand ich immer wieder auf dem Rollfeld des Flughafens und schaute dem startenden Flugzeug hinterher. Doch diesmal klappte es mit dem Aufstehen, rissen uns doch vier Wecker mit ihren unfreundlichen Tönen aus dem Schlaf. Noch im Delirium bestiegen wir den Zug in Tecknau und kamen alsbald, ein paar Stunden später, wohlbehalten in Antalya an. Wir setzten uns in unser Mietauto und trauten uns unter die unerschrockenen Abenteurer dernhiesigen Strassen.

In Cirali, am Fusse des Olympos angekommen, suchten wir dann vergebens nach einem Schild, das uns den Weg zu unserem Hotel zeigte. Nicht scheu fragten wir uns durch und bekamen auch flugs den Weg gezeigt! Nur leider war es der Falsche! Dieser führte uns nämlich an den Strand, wo wir dann auch – wie könnte es anders sein – mit unserem Auto im Sand stecken blieben. Keine Chance! Weder Vorwärts noch Rückwärts wollte unser Ford Focus sich bewegen lassen. Aber zum Glück waren da diese freundlichen Kellner von unserem Hotel. Sie trommelten ein paar Kollegen und Gäste zusammen, banden unser Vehikel mittels Abschleppseil an einen Jeep und zogen uns aus der Misere!

Gerettet! Geschafft, sandgestrahlt und durchgeschwitzt checkten wir dann in unserem Hotel ein! Und nun begann der süsse Traum des Paradieses! Wir räumten unsere Klamotten ein und setzten uns erst mal zum Verschnaufen und um eine Kippe zu rauchen auf unsere Terasse. Wir staunten nicht schlecht, als plötzlich ein paar Hühner vorbei rannten und schliesslich ein weisser Pfau stolz an uns vorbei schritt. Und unter unserem Terassenboden wohnt übrigens auch noch eine hübsche Schildkröte!

Danach eine Dusche, ein Bier und die ersten Schritte am Strand mit anschliessendem Bad in angenehm warmem und glasklarem Wasser.

Nun waren wir tatsächlich in unserem Paradies angekommen! Und einmal mehr sind wir verzaubert worden. Von der Magie dieses Landes. Das Vollmond Dinner unter freiem Himmel wird den Abend nun beenden! Und wir sind glücklich. Am Leben. Und dankbar! Und da. Im Hier und Jetzt angekommen.

Der Weg ist das Ziel

Der Adrenalinspiegel steigt! Die Gedanken kreisen um Packlisten, Flugtickets, Ladekabel, die immerwährende Kleiderfrage. Und Google Maps ist zur Zeit unser bester Freund.Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wenn zwei es tun, um so mehr! Schon im Juni besuchten wir erstmals Istanbul und wir waren einfach begeistert von der Stadt und Ihren Bewohnern. Just zu Hause angekommen, holten wir uns nochmals eine Packung Urlaubsfeeling im Kino und schauten uns den Film “Almanya – Willkommen in Deutschland” an. Tom bloggte hier darüber! Der Film wirkte nachhaltig und so kamen wir auf die Idee, erneut in die Türkei zu fahren. Nur diesmal wollen wir mehr vom Land sehen. Also werden in Antalya ein Mietauto ergattern und die gesamte türkische Westküste hochfahren, um am Schluss in Istanbul noch 4 Tage zu geniessen. Für die Reise lassen wir uns 10 Tage Zeit. Geplant sind folgende Stationen:

Aber natürlich werden wir einfach dort Halt machen, wo es uns gefällt!
Nach Möglichkeit und wenn WiFi vorhanden, werden wir ab und an von Unterwegs berichten und Euch auf dem Laufenden halten! Am Besten folgt ihr Tom und mir auf Twitter, um nichts zu verpassen ;) Bilder dazu wird es sicher auf Instagram und Flickr geben.
Heute Abend werden wir im Nasobem unseren Reiseführer abholen (und dabei gleich die Tickets für iSee More von Reeto Von Gunten mitnehmen!)
Wir sind schon ganz hibbelig, nervös und voller Vorfreude! In Istanbul angekommen, werden wir uns dann eine richtige türkische Massage im Cağaloğlu Hamam bei Erdem geniessen, damit wir uns wieder so richtig entspannen können!
Und wir freuen uns jetzt schon auf den Besuch bei Arzu im Dai Pera die damals von Chnübli und Reni entdeckt wurde und die mittlerweilen schon fast zur Familie gehört ;) Arzu hatte uns gezeigt wie man Dolma, bzw. Sarma und Mücver kocht! Ohne Chnübli und Reni wird Istanbul nicht das selbe sein. Aber ich bin sicher, wir werden diese Stadt wieder einmal gemeinsam beehren!
Achja und ein Hinweis am Rande: Während dieser Zeit bleibt das #twishirt Büro geschlossen. Es kann zwar bestellt werden, aber die produziert wird erst wieder, wenn wir wieder zurück sind!
#hach – ich kann’s kaum erwarten!

Hurra! Das #twishirt ist da!


Das Voting für den Look des #twishirts ist abgeschlossen! Die Twitternation hat gewählt und Version a zum Sieger erkoren. Und nun gehts auch gleich los! Ab sofort kannst Du Dein ganz persönliches #twishirt bei mir bestellen!

Es gibt ein Herren- und ein Damen-Modell in verschiedenen Farb-Kombinationen.

[Kleines Update]: Die ersten #twishirts sind fertig! Und so sieht es in RL aus:

Das T-Shirt kostet in der Schweiz CHF 35.– plus CHF 4.– Verpackungs- und Versandkosten. Aber selbstverständlich dürfen auch unsere Freunde aus Deutschland und dem Rest der EU munter mitbestellen. Für Besteller aus dem EU Raum kostet das T-Shirt € 31.– plus € 10.50 Verpackungs- und Versandkosten.

Hier gehts zum Bestellformular

Gleichzeitig ist das auch mein erster Versuch mit den Paypal Bezahl-Buttons. Die Bestellseite ist echt rudimentär aufgebaut und ich hoffe, es funktioniert alles so wie es soll!

Sobald Deine Bezahlung von Paypal bestätigt wurde, wird die Produktion Deines persönlichen #twishirts angekurbelt!

Ich bin gespannt, wer mir auf der Strasse oder beim nächsten Tweet-Up mit dem #twishirt begegnet!

Ich hoffe, es gefällt Euch!
Fan vom #twishirt auf Facebook werden

Das Stoepsorama #twishirt

Wenn man lange braucht um einzuschlafen, hat das auch seine Vorteile. Man kommt beim Wachliegen auf allerlei Ideen. So wurde das #twishirt geboren. Wir Twitterer sind ja sehr kommunikativ und was nützt es, wenn wir zwar tollen Content produzieren, uns aber niemand folgt? Werbung tut also Not. Da ich in einer Textildruckerei arbeite, lag der Gedanke nahe, dies mittels einem T-Shirt mit dem Twitternamen versehen zu tun. Aus der Idee wurde nun ein Projekt.

Im Moment ist ein Voting im Gange, um herauszufinden, was Euch besser gefällt. Soll es eine reine Textvariante oder eine Variante mit Bild sein? Hier mal die beiden Vorschläge, wie das so aussehen könnte:

Variante a

Variante b

Hier kann abgestimmt werden, was Euch besser gefällt: http://twtpoll.com/du6g4i

Auf Google+ kam auch noch der Hinweis, dass das Brustlogo von Variante b vielleicht noch abgeändert werden sollte. Ich stelle mir vor, erstmal das Ende des Votings am 24. August 2011 abzuwarten. Sollte sich die Mehrheit für Variante b entscheiden, könnten wir in einem zweiten Schritt einen Design Wettbewerb für das Brustlogo starten. Was meint Ihr dazu?

Sobald der Designprozess abgeschlossen ist, kann bestellt werden. Das T-Shirt wird CHF 39.– inkl. Mwst und Versand kosten. Ich muss noch abklären, ob auch ein Versand nach Deutschland möglich wäre. Vermutlich müsste ich dann den Preis wegen der höheren Versandgebühren etwas erhöhen. Das Shirt würde dann in Deutschland wohl etwa € 45.– kosten.

Als T-Shirt kommt für die Jungs unter unter uns das Hanes Crew Neck Organic mit 180g/m2 und für die Ladies das Pendant im Ladies-Style zum Einsatz. Mögliche Druckfarben sind schwarz und weiss. Die T-Shirtfarbe kann frei gewählt werden.

Facebook Freunde nach Google+ importieren

Eigentlich gibt es keinen Weg um Facebook-Freunde nach Google+ zu importieren. Es gibt aber einen Umweg!

Ich habe das mit Yahoo Mail gemacht. Wer eine Yahoo E-Mail Adresse hat, loggt sich einfach in seinem Webmail ein und klickt sich dort in den Bereich “Contacts”. Unter dem Menupunkt “Tools” gibt es die Möglichkeit, Kontakte zu importieren. Das sieht dann so aus. Klickt man auf “importieren“, öffnet sich eine Seite, auf der man die Möglichkeit hat, seine Facebook Freunde (welche eine E-Mail Adresse hinterlegt haben) zu importieren. Das übliche Prozedere beginnt und man wird gefragt, ob Yahoo auf Facebook zugreifen darf. Das muss man natürlich zulassen, sonst kann man die Kontakte nicht importieren. Also los! Yahoo saugt sich nun die E-Mail Adressen und Namen herunter und speichert sie in Deinem Adressbuch ab.

Wie kommen nun aber die Adressen von Yahoo zu Google+?

Ganz einfach! Das Yahoo Adressbuch kann als CSV Datei exportiert werden. Und so gehts. Unter „Tools“ auf „Export“ klicken und „Yahoo! CSV“ wählen. Die CSV Datei wird nun auf Deinen PC heruntergeladen.

Nun öffne Gmail und importiere die CSV Datei indem Du auf „Weitere Aktionen“ klickst und “Importieren“ auswählst. Im Pop-Up Fenster wählst Du nun das abgespeicherte CSV Datei aus und optional kannst Du eine Gruppe, z.B. „Facebook-Friends“ erstellen.

Einmal in Dein G-Mail Adressbuch importiert, werden Dir diese Kontakte auf der Google+ Seite mit den Kreisen als Kontakte angezeigt, mit welchen Du nur per Mail teilen kannst und die noch in keinen Kreisen sind.

Klingst sehr komplex, ist aber einfach! Vorausgesetzt, Deine Freunde haben in Facebook die E-Mail Adressen hinterlegt, die auch mit ihrem G-Mail Account asoziiert sind, dürfte die Integration sogar ziemlich einfach funzen!

Wenn dann irgendwann mal die API von Google+ freigegeben wird, dürfte das dann kein Problem mehr sein. Aber bis dahin, bleibt der Umweg oder die manuelle Suche auf Google+