SVP-Baselland entlarvt sich selbst

Manchmal treibt der Abstimmungskampf seltsame Blüten und manchmal entlarvt die Wahl der Sujets geradezu den Betrug hinter der Sache.

Die SVP-Baselland wirbt mit einem Plakat, auf dem ein Besen Hühner verscheucht, für die Abschaffung des Gleichstellungsbüros.

„Jetzt reichts mit Emanzen-Subventionen“ heisst es da noch so schön. In den Texten die da dem Wähler sonst noch zugemutet werden, wird behauptet, die Gleichstellung sei erreicht und sowieso nicht Sache des Staates.

Die Zahlen aus der Realität zeigen da natürlich ein ganz anderes Bild und es lohnt sich, sich darüber zu informieren, wie viele hängige Fälle bei diesem Büro noch der Bearbeitung harren.

Noch immer gibt es ein Lohngefälle von bis zu 20% und der Frauenanteil in den Teppichetagen und in der Politik spricht für sich selbst.

Das aber nun die SVP mit Ihrer Bildsprache gleich selbst den Beweis liefert, dass das Büro auf keinen Fall abgeschafft werden darf und der Auftrag „Gleichstellung von Mann und Frau“ noch lange nicht erfüllt ist, entlockt mir ein Lächeln (und natürlich wie immer eine gehörige Portion Gänsehaut)!

Solange die Kämpferinnen für Gleichstellung und Gerechtigkeit in der Geschlechterfrage als Hühner dargestellt werden, braucht es keine weiteren Argumente um aufzuzeigen, wie notwendig eine solche Stelle noch immer ist.

Die SVP kann es einfach nicht lassen, andere Personen, Institution, Minderheiten und Volksgruppen zu diffamieren.

Kein Wunder, denn bis jetzt konnte noch keiner der braunen rückständigen Herren klare Zahlen und messbare Indikatoren präsentieren, die Ihre Aussage unterschtreichen oder gar belegen würden. Also haut man mal einfach wieder auf den Putz und reisst das Maul gehörig weit auf. So weit, dass jeder sehen kann wie falsch die Zähne dieses vorsintflutlichen Plastikzahn-Tigers doch sind.

Auch die SVP (oder besser PWRM = Partei für die Willkür rückständiger Machos) wird die 68’er nicht ungeschehen machen können. Und das ist auch gut so! Frauen kämpft weiter für die Gleichstellung und Ihr intelligenten Kerle, helft weiterhin mit!

In diesem Sinne – Solange die SVP aufgeschlossene und moderne Frauen als Hühner sieht, dürfen sich die SVP-Männer nicht wundern, wenn man sie für faule Eier hält.

Schock zum Frühstück



Heute morgen beim Zähneputzen traf mich fast der Schlag, als die Moderatorin von DRS3 doch frisch von der Leber weg behauptete, das eventuell gentechnisch veränderte Nahrungsmittel das aktuelle Hungerproblem lösen könnte und die explodierenden Nahrungsmittelpreise günstig beeinflussen könnte. Diese These wurde dann auch prompt von einer symphatisch klingenden Dame aus der Industrie bestätigt.

Es ist schon unglaublich, wie skrupellos die Wirtschaft heute Katastrophen nutzt um noch mehr Gewinne zu erzielen. Dabei weiss doch heute jedes Kind, dass gentechnisch verändertes Saatgut nur dazu dient, Bauern finanziell abhängig zu machen und um entsprechende Düngemittel, Pestizide und Herbizide verkaufen zu können.

Man informiere sich per Google selbst über den Irrwitz der Firma Monsanto! Gentechnisch veränderte Lebensmittel verschlechtern die Lebensbedingungen der Landwirte, machen diese von der Wirtschaft abhängig und verteuern langfristig gesehen die Lebensmittel sogar.

Als kleines Beispiel soll die stark verkürzt erzählte Geschichte zum Thema Weizen und Stinkbrand dienen. Die Wissenschaft hat mit Gentech unter grossem Aufwand mit Hilfe von vielen Geldern eine Weizenart gezüchtet, die eine 20% bessere Resistenz gegen den Erreger des Stinkbrandes (eine Pilzinfektion) gezüchtet. Diese soll für teueres Geld an die Bauern in der dritten Welt verkauft werden.

Hingegen ist ebenso bekannt, dass es eine natürlich gezüchtete Weizenart gibt, die vor allem im Bioanbau genutzt wird, die zu 100% Stinkbrand resistent ist. Nun versuchen die grossen Konzerne diese resistente Weizenart zu patentieren um zu verhindern, dass die armen Bauern in der dritten Welt eine günstige und bessere Alternative nutzen können.

Also wer nun behauptet, Gentechnologie löse das Hungerproblem und dämme die Kostenexplosion bei den Grundnahrungsmittel ein…sollte sich erst die Mühe machen und ein bisschen recherchieren!

Nutzt keine Biokraftstoffe, baut euch ein Minergiehaus und esst weniger Fleisch. So kann jeder aktiv mithelfen den Hunger zu bekämpfen und beugt Spekulationen mit Mais, Weizen und anderen Grundnahrungsmittel vor!

In diesem Sinne – Hirn on!

Solidarität mit Bundesrätin Eveline Widmer – Schlumpf

Die Schweizerische Volkspartei SVP schiesst aus allen Rohren auf alles was nicht Blochers Gnaden entspricht. So auch auf die demokratisch gewählte Bundesrätin Eveline Widmer – Schlumpf.

Weil sie nicht die Wunschkandidatin der Parteispitze als Bundesrätin war, wird sie von der eigenen Partei nun gemoppt, diffamiert, fälschlicherweise als Lügnerin hingestellt und muss sogar mit Drohungen gegen Leib und Leben klar kommen.

Zustände von denen wir dachten, sie seien seit dem zweiten Weltkrieg vorbei.

Falsch gedacht!

Nun wehrt sich das Schweizer Volk. Es hat keine Lust mehr, sich von der SVP immer als Rechtfertigung missbrauchen zu lassen.

Das Volk hat seine eigene Stimme und lässt sich weder von Blocher, Mörgeli, Maurer oder anderen Brandstiftern sagen, was es zu denken hat.

Liebe Herren: Wir denken gerne selbst!

Und jeder der gerne selber denkt und das Verhalten der SVP satt hat, solidarisiert sich mit Frau Bundesrätin Eveline Widmer – Schlumpf.

Bereits 74576 (Stand 10.04.08 / 12h05) Personen haben eine entsprechende Protestnote verschickt.

Mach mit und zeig, dass Du auf eine faire, offene, ehrliche, transparente und kooperative Politkultur stehst:

Hier Stimme abgeben!

In diesem Sinne – Schluss mit dem SVP Blödsinn! Politiker zurück an die Arbeit: Hopp Hopp!

Unterstütze die Online-Petition für Tibet

gefunden bei: Rainbownet Blog

Free Tibet Online Petition

Free TibetDie Interent-Bewegung Avaaz.org lanciert eine Online-Petition, in der die chinesische Regierung gebeten wird, einen Dialog mit dem Dalai Lama zu ermöglichen.

Der Text lautet:

An den Chinesischen Präsidenten Hu Jintao:
“Als Bürger dieser Welt ersuchen wir Sie, bei der Reaktion auf die Proteste in Tibet, zur Zurückhaltung und zum Respekt der Menschenrechte. Berücksichtigen Sie bitte die Anliegen der Tibeter, indem Sie einen Dialog mit dem Dalai Lama eröffnen. Nur durch Dialog und Reformen kann eine längerfristige Stabilität erreicht werden. Chinas aussichtsvolle Zukunft liegt in harmonischer Entwicklung seiner Beziehung zur Welt durch Dialog und Respekt.

Bisher haben 73,729 Leute unterzeichnet, gestern waren es noch 888 – die AVAAZ hofft auf eine Million.
Na dann los: Wer lieber seine Stimme erheben will anstatt die Faust im Sack zu machen, der folge mir nach:
Online-Petition