Tief im Bauch der Toscana

Bild geklaut bei jilldw auf Flickr

Die Toscana ist nicht nur schön und kulinarisch interessant, sondern bietet auch historisch sehr viel, wenn’s denn interessiert. So wie uns!

Schon seit unserem ersten Besuch saugen wir alles auf, was mit den Etruskern zu tun hat.

Noch heute herrscht in der Wissenschaft keine 100% Klarheit über deren Herkunft noch ist ihre Schrift und Sprache komplett entschlüsselt.

Fest steht, dass die Etrusker ca. 800 bis ca. 100 v. Chr. Mittelitalien beherrscht und eine vorrömische Hochkultur gebildet haben.

Die Etrusker waren absolute Meister in der Nutzung von natürlichen Wasservorkommen und begannen schon vor den Römern mit der Entwässerung der grossen Sumpflandschaften in der heutigen Toscana.

Unterhalb der Stadt Chiusi kann man noch heute unterirdische Gänge und Tunnelsysteme besichtigen. In einem der Systeme gibt es sogar einen unterirdischen See.

In einem Labirinth unter der Stadt, soll der Legende nach, ein mächtiger Etruskischer König Porsenna in einem fantastischen Grabmal beerdigt worden sein. Dieses Grabmal regte schon in der Antike zu Spekulationen an, wird aber von den heutigen Forschern als Legende taxiert.

Wer in der Toscana weilt und sich für Geschichte interessiert sollte sich Clusium (Chiusi) auf keinen Fall entgehen lassen. Es gibt mehrere Museen mit etruskischen Fundstücken, zwei geführte Touren in den Untergrund und das Stätdchen selbst ist ein malerischer Ort, der auch einfach zum verweilen einlädt.

In diesem Sinne – auch unter der Erde kann es ganz schön spannend werden! Wer es gerne dunkel, spannend und auch im Hochsommer schön kühl mag, klickt am Besten schon mal auf: www.toscanaunderground.it/deu/index_deu.htm

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Il Giardino di Daniel Spoerri

Der Künstler Daniel Spoerri, dessen Karriere als Tänzer begann und der heute noch immer aktiver bildender Künstler ist, hat sich in der Toscana sein Lebenswerk geschaffen. Ein über 16ha grosser Garten, in dem er eigene Kunstwerke und Installationen seiner Freunde wie Bernhard Luginbühl, Meret Oppenheim, Kimitake Sato, Eva Aeppli, Jean Tinguely – um nur einige zu nennen – zeigt.

Der Rundgang durch den Park ist wie das Eintauchen in eine andere Welt und fesselt, regt zum Nachdenken und Disskutieren an und manchmal fragt man sich auch, warum Kunst Kunst ist. Aber immer wieder kommt man aus dem Staunen nicht heraus!

Einen Ausflug ist dieser Park in Seggiano am Fusse des Monte Amiato auf jeden Fall wert! Wer Kunst und Gärten oder naturnahe Parks liebt, wird hier ein paar schöne, verträumte Stunden verbringen!

Informationen gibts unter: www.danielspoerri.org/deutsch/info.htm

In diesem Sinne – Lass Dich umarmen, fangen und entführen in eine Welt, die manchmal die Sinne täuscht, sie aber auch anregt und die Dich – wenn Du magst – zurück zu Dir und Deinen eigenen Bildern und Träumen führt.

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Toskana: Wir kommen!

Ich kanns wieder kaum erwarten! Die lauen Nächte im Zelt auf unserem Lieblingszeltplatz gleich hinter der ersten Düne, direkt am Meer, in diesem traumhaften Pinienwald, wo jedes Zelt, jeder Camper sein eigenes separates Plätzchen hat. Wo einem nachts das Rauschen des Meeres und das Zirpen der Zykaden in den Schlaf singen. Der wilde Strand, das schöne, saubere Meer, die feine Pizza Tartuffo, der Caprese, Vino Rosso di Tavolo, der feine Grappa und das beste: Der beste Kaffee! Stark, schwarz und superlecker!

Ach wie freue ich mich auf die Tage am Strand, die Ausflüge in die kleinen, alten Städtchen, die kleinen Restaurants, die Kunstparks (Niki de Saint Phalll’s Tarotgarten) und all die kleinen Gallerien und die leckeren italienischen Jungs, die immer aussehen wie frisch aus dem Ei gepellt.

Ich liebe sie, die Italianità. Die lauten Familien, die nicht endenwollenden Nachtessen mit viel herzlichem Lachen, lauten Gesprächen und wildem Gestikulieren. Das „kommichheutnichtkommichhaltmorgen“ Gefühl, das dolce farniente.

Ich freue mich auch auf die zweite Woche bei unseren Freunden in Ravi. Das schöne kleine Agriturismo, die saubere und schöne Ferienwohnung und die Gastfreundschaft von Andrea und Dani!

Sono Svizzero, 100%. Ma il mio cuore e italiano!

In diesem Sinne – Toskana wir kommen! Bald!

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Schwuppenmucke – zweiter Take

Was ein Bär ist, wissen die meisten von Euch sicher. Normalerweise werden die ja bei uns in den Alpen abgeschossen, weil wir nicht mehr wissen, wie man sich bärengerecht benimmt. Es gibt aber auch ganz andere Bären. Nämlich schwule Bären. Kerle mit Bart, Körperfell, meist kuzen Haaren oder gar Glatze, nicht mehr ganz jung und voller Lebensfreude!

Was herauskommt, wenn man die Weathergirls mit den Villagepeople kreuzt, das Ganze mit einem kräftigen Schuss schwulem Bären-Lifestyle mixt und ein bisschen aufgewärmten 80ies Discosound dazugiesst zeigen uns Bearforce 1 Das ist keine gehobene Kunst, aber macht Laune und entlockte mir ein fröhliches Lachen! Richtig härzig! Aber seht selbst:

In diesem Sinne – Der Sommer kann kommen – ich bin bereit!

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