The deadly Race


(C) Some Rights reserved. Photographer: Trevor MacInnis

Heute habe ich eine spannende Infografik auf 20 Minuten Online entdeckt. Dort ist zu entdecken, welche bekannten Ölreserven uns bleiben und wer wieviel Erdöl verbraucht. Grob überschlagen reicht das Öl, an jetztigem Verbrauch gemessen, noch ca. 50 Jahre. Beachtet man aber, dass der Verbrauch von Ländern wie China und Indien in den nächsten Jahren noch sprunghaft ansteigt, dürfte es eher weniger weit reichen. Vielleicht können neue Funde diesen Effekt noch etwas ausgleichen. So oder so dürfte dieses Jahrhundert das letzte sein, welches von fossilen Ressourcen profitieren kann.

Bei der Entwicklung und Erschliessung neuer, alternativer Energieformen, dürfte uns das nicht allzu sehr erschrecken. Oder etwa doch?

Wenn ich die republikanische Möchtegern-Vizepräsidentin Sarah Palin hören sage, sie glaube nicht dass die Klimaveränderungen vom Menschen beeinflusst seien und darum gegen jegliche Massnahmen zum C02 Abbau ist, wird mir unheimlich zumute.

Die USA verbrauchen doppelt so viel Erdöl wie China und sind die absoluten Leader was den Verbrauch von Fossilen Ressourcen angeht.

Was mir wirklich Angst macht, ist aber nicht nur das Klima. Vielmehr Angst macht mir, dass Erdöl auch als Rohstoff für ganz andere Verwendung bentötigt wird. Erdöldevirate werden in Farbherstellung, der Pharmaindustrie, für künstliche Aromastoffe und nicht zuletzt für die Herstellung von Systemen, welche alternativen Energien nutzbar machen, benötigt.

Die Frage lautet also, wenn wir in 50 Jahren, oder wahrscheinlich viel eher, alles Erdöl verbraucht haben, wie stellen wir dann unsere Medikamente her? Oder Kunststoffe, die wir für Geräte zur Gewinnung alternativer Energie benötigen?

Nebst der Klimaproblematik kommt also noch ein ganz anderes, riesiges Problem auf uns zu.

Politiker und andere „Nach-mir-die-Sintflut“ Menschen verpesten also nicht nur unsere Atmosphäre und sorgen für Wirbelstürme und das Abschmelzen der Gletscher und Polkappen. Sie sorgen vor allem dafür, dass die Menschheit in 50 Jahren keine Medikamente und Kunststoffe und viele andere chemischen Produkte mehr herstellen kann.

Und wir verbrennen also diesen wertvollen Rohstoff munter weiter?

Wird die Menschheit noch früh genug merken, in was für einem tödlichen Rennen sie sich befindet? Wird uns noch schnell genug klar, dass wir zu Mördern unserer Kinder und Kindeskinder werden? Ist uns eigentlich bewusst, dass es tatsächlich schon fünf nach Zwölf ist?

Ich gebs zu. Mir ist es im Alltag nicht bewusst. Ich gehe noch viel zu sorglos mit diesen Ressourcen um. Mein Auto ist zu gross und zu schwer und verbraucht zu viel Treibstoff. Wenigstens haben wir uns ein Minergiehaus gebaut und heizen nicht mit Öl. Trotzdem!

Mir fällt es unheimlich schwer, mir klar zu machen, dass es HEUTE Zeit ist zu handeln. Und ich gebe zu, mich ziemlich ohnmächtig zu fühlen. Vor allem, wenn ich Aussagen wie die von Sarah Palin höre. Was wir tun können, ist die richtigen Politiker zu wählen und zu versuchen im Alltag verantwortungsvoll zu handeln.

Es ist schwer, aber ich versuche es. Immer wieder! Machst Du mit? invisible hit counter

9/11 – Ein amerikanischer Terroranschlag hat Jahrestag

Wohl kaum ein Terroranschlag oder eine andere Katastrophe hatte solch eine Auswirkung auf die USA und die ganze Welt. Menschenrechte wurden kurzum ausgehebelt, aus einem Rechtstaat wurde kurzerhand ein republikanischer Schurkenstaat und die islamische Welt wurde just an einem Tag komplett kriminalisiert.

Wem das alles etwas gebracht hat, wer den grössen Nutzen daraus zieht und wer es ganz sicher nicht gewesen war, zeigen einige Filme und interessante Websites. Vieles ist und bleibt Spekulation. Für mich ist aber heute eines ganz klar. Es war ganz sicher nicht so, wie uns die amerikanische Regierung und die offiziellen Medien glauben machen wollten.

Aber seht selbst. Die Links zu den Filmen habe ich übrigens bei 2Bit-Gehirn Blog gefunden.

Aber bildet Euch eure eigene Meinung! Was denkt Ihr, wer wirklich hinter 9/11 steckt?

Und hier noch eine Ergänzung. Gefunden auf dem Blog von Nina Hagen. Die Hinterbliebenen der Opfer vom Anschlag auf das World Trade Center wollen, dass die Welt dies erfährt:

invisible hit counter

Sexy Kerle! Meine aktuellen Top 5

Hier mal ein Post ausschliesslich für Girls und Gays =) Naja, OK, Heti-Kerle dürfen auch gucken.

So zwischendurch muss ich mir auch mal den Kopf auslüften und mich mit ganz profanen Dingen im Leben beschäftigen. Zum Beispiel mit sexy Kerlen! Da haben wir ja alle total unterschiedliche Geschmäcker, was auch gut ist so. Nun präsentiere ich euch hier mal meine aktuelle Top 5! Die ändert auch immer mal wieder und so ist die Liste also weder vollständig noch für immer gültig:

Rang 1:


Mein Solaris! Einfach der Beste, der Liebste und für mich auch the sexiest man alive on earth!

Rang 2:


Amaury Nolasco. Das Lächeln und der Lausbubencharme dieses Kerls hauen mich einfach um. Bisschen nackt um die Brust, aber sonst: einfach zum reinbeissen!

Rang 3:


Colton Ford. Der singende Ex-Pornostar ist für mich der lebende Beweis, das man vor dem älter werden keine Angst zu haben braucht. Silbergrau und tödlich sexy! Und was für eine Stimme!

Rang 4:


Jason Statham, das Rauhbein. So muss ein Kerl sein. Aussen roh und innen angefüllt mit lausbübischem Schalk und gnadenlos schwarzem, britschem Humor.

Rang 5:


Vin Diesel. Der Spagat zwischen Babynator und Riddick zeigt, was mir an ihm gefällt. Ein echt grosser, kleiner Junge!

Und wer jetzt denkt, die haben ja alle den gleichen Friseur, liegt wohl nicht ganz falsch. Kurze bis fast gar keine Haare finde ich an Kerlen einfach absolut knackig! Ich steh nicht auf die überfriesierten, gegeelten Modepüppis! Ich mags pflegeleicht, männlich und ohne Schnickschnack!

So. Und wer gefällt Euch denn so?

invisible hit counter

Tinnitus – Mein Freund im Ohr

Muffige, qualmige Atmosphäre, kein Tageslicht und Dezibels an der Schmerzgrenze waren über fast 20 Jahre die Umgebung, welche mein Hobby mit sich brachte. Als Sänger von diversen Heavy-Metal und Rockbands war laute Musik mein Leben. Aus dieser Zeit blieben mir nicht nur unzählige schöne Erinnerungen, die ich nicht missen möchte, sondern auch ein chronischer Tinnitus. Ein niemals endender Klangteppich zusammengesetzt aus einem Rauschen und einem hohen Pfeifton begleitet mich seit 2 Jahrzenten Tag und Nacht. Zum Glück ist er nicht laut. Nur in der Nacht, vor allem beim Einschlafen, macht sich dieses geisterhafte Geräusch wirklich wahrnehmbar bemerkbar.

Am Anfang war es, trotz der schwachen Ausprägung, fast nicht auszuhalten. Nie mehr wirklich Ruhe, nie mehr totale Stille zu empfinden war lange ein Verlust, der schmerzlich war. Da versuchte ich den Störenfried zu bekämpfen. Blutverdünnende und durchblutungsfördernde Medikamente sollten helfen, ihm den Garaus zu machen. Nichts half.

Autogenes Trainig, Meditation und andere Entspannungsmethoden halfen mir einigermassen, mich nicht auf diese störenden Eigen-Geräusche zu konzentrieren und sie so quasi zu überhören. Lange war der Tinnitus mein Feind und ich kämpfte, um ihn wieder los zu werden.

Heute habe ich Frieden mit ihm geschlossen. Er ist mein Freund geworden. Denn ich habe festgestellt, dass mein Tinnitus ein guter Gradmesser für mein Wohlbefinden ist. Wenn ich mir zuviel Stress zumute, meinen Körper ausbeute, zuwenig schlafe, zuviel trinke oder zuviel rauche, macht er sich stärker bemerkbar. Er ist zu meinem ganz persönlichen Gesundheitsberater geworden, der mir unmissverständlich klar macht, wenn ich mich selbst nicht „stoepsgerecht“ halte.

Wenn ich ihn ernst nehme, also im wahrsten Sinne auf meine innere Stimme höre und darauf reagiere, wird er wieder zahm und leise und schnurrt mir zärtlich ins Ohr.

So ist aus dem ehemaligen Feind ein Verbündeter geworden, der mir hilft eine gute Work-Life-Balance zu finden. Ein Freund, der mir ab und zu ins Ohr pfeifft „Stoeps – cool down“ und auch wenn es für andere Tinnitus-Opfer fast unglaublich klingen mag, ich bin froh, dass ihn habe – Meinen ganz persönlichen Wellness-Berater.

Und ist es nicht oft so mit diesen unliebsamen körperlichen und psychischen „Plagegeistern“ wie Rückenschmerzen, Muskelverkrampfungen, Kopfschmerzen und eben dem Tinnitus? Sind diese vermeintlichen Feinde oft nicht auch oft verkannte Freunde die uns zeigen, dass wir uns überfordern, unsere Kraftreserven ausbeuten und unsere Energie nicht ökonomisch nutzen? Sollten wir da nicht aufhören, immer sofort zum Arzt oder in die Apotheke zu rennen um Doping für unser Hochleistungsleben zu holen und uns dafür öfters fragen, ob wir uns „Artegerecht“ halten, uns ausbeuten und unseren Körper selbst schädigen?

Ein entspannter Spaziergang an der frischen Luft, Entspannung und das Beachten der Signale die mir mein Körper gibt, helfen mir wieder in Balance zu kommen. Und dann lässt auch mein Tinnitus mich in Ruhe und regelt sich auf ein fast zärtliches Volumen herunter.

Natürlich kann man mit diesen Massnahmen keine ernsthaften gesundheitlichen Störungen beseitigen, aber vielleicht kann man ihnen damit etwas vorbeugen!

Liebe Dich selbst und Dein Selbst wird auch Dich lieben!

invisible hit counter