Manager, Saläre und die grosse Verantwortung


Money, money, money…, ursprünglich hochgeladen von ichbindas

Schon lange rauscht es im Blätterwald. Immer wieder werden astronomische Saläre und Boni bekannt und die Manager reden dann von grosser Verantwortung, die diese Zahlen rechtfertigen sollen.

Lest dazu den Artikel aus der NZZ: Marcel Ospel – Fasnacht ohne Kapitän auf der UBS-Brücke

Dass dies nur eine Ausrede ist und Saläre und Boni viel eher ein Ausdruck eines competativen Wettbewerbs im Kaderstellenmarkt und ein Beispiel an verantwortungsloser Selbstbedienungsmentalität sind, machen die neusten Geschichten um die UBS wieder ganz deutlich.

Das Managament hat mit seinen Leistungen Abschreibungen in Miliardenhöhe produziert. Wie wird nun die hohe Verantwortung wahr genommen? In dem trotzdem Boni ebenfalls in Miliardenhöhe ausgezahlt werden! Ich breche das mal auf einen ganz einfachen Nenner herunter: Das Management hat also auf der ganzen Linie versagt und trotzdem wird ihm der Arsch vergoldet.

So möchte ich auch mal ein Millionengehalt kassieren und wenn ich dann Mist baue und eigentlich die Verantwortung tragen müsste, werde ich noch mit fürstlichen Boni belohnt. Wenn Manager und Mitarbeiter derartig erzogen werden, wird der nächste Miliardenverlust bei dieser Bank nur eine Frage der Zeit sein und wenn er passiert – kein Problem, die Boni gibts ja trotzdem.

Als Mitarbeiter im Management einer sehr kleinen KMU kann ich da nur den Kopf schütteln und wundere mich einmal mehr, wie solche grossen Konzerne überhaupt funktionieren können. Es ist wohl wieder einmal den vielen tausend mässig bis schlecht bezahlten Mitarbeitern an der Basis zu verdanken, dass die UBS überhaupt noch existiert. Wenn schon, dann müssten die eigentlich diese riesigen Boni erhalten.

Liebes Management der UBS, zeig uns doch jetzt mal wie ein Management Verantwortung trägt. Ich fordere:

  • Marcel Ospel und die anderen Verantwortlichen müssen gehen
  • Keine Boni (= CHF 0.–!!!) für das Management

Nur so muss ich vielleicht das nächste Mal nicht lauthals herauslachen, wenn wieder irgend so ein Manager eines grossen Konzerns von Verantwortung spricht!

In diesem Sinne – Verantwortung tragen wir alle. Nur tragen nicht immer alle die entsprechenden Konsequenzen!

PS@Urs: Danke für den Hinweis! Hugs vom Stoeps

Das schwule Leben

Über die Pupertät und das Heranwachsen von Heteros gibts ja ganze Bibliotheken. Bei uns mit den Homo-Genen ist da die Auswahl bedeutend kleiner und wenn, dann ist das alles meist sehr trocken klinisch.

Ganz anders dagegen diese französische Stop-Aids Kampagne. Auch für Heteros sehenswert und richtig süss gemacht!

In dem Sinne – Trag Dir Sorge und geniess das Leben jeden Tag!

Keine Angst vor Billig-Lohn-Arbeitern aus dem Ostblock!

Alkohol und Arbeit, Teil 2

Im Rahmen der Personenfreizügigkeit und der Erweiterung des Schengenraums wurden in der Schweiz immer wieder von Seiten der SVP und anderer bürgerlicher Parteien behauptet, wenn die Schweiz die Grenzen öffnet, würde Sie von Billiglohnarbeitern aus dem Ostblock überschwemmt. Interessant dabei ist übrigens, das auch und gerade auf Baustellen, die von Baumeistern mit SVP Gesinnung oder sogar SVP Mitgliedschaft wie MESSMER solche Arbeiter eingestellt werden…

Nun, die Angst ist aber unbegründet, da in der Schweiz doch ein Mindestmass an Geschick und Nüchternheit auf Baustellen gefordert wird. Wie der folgende Film zeigt, ist da noch Entwicklungsbedarf… =)

Das pädophile Image der katholischen Priester


Allgäu im Winter, ursprünglich hochgeladen von dr. zaro

Laut einem offenen Brief von Generalvikar Roland-Bernhard Trauffer des Bistums Basel sei es unstatthaft wie die Medien mit dem Thema in der Öffentlichkeit umgingen.

Falsch Herr Trauffer, unmöglich ist, wie die katholische Kirche mit dem Thema umgeht! Verharmlosung, Unterschlagung der Fälle, Selbstjustiz und Augenwischerei betreibt die Kirche hier in hohem Masse und trägt mitnichten zur Transparenz bei.

Nun, wir dürfen uns auch mal offen fragen, woher denn die Häufung dieser Fälle in katholisch-kirchlichen Kreisen kommen? Meiner Meinung nach spielt hier das unsägliche, unmenschliche Zölibat eine Schlüsselrolle. Denn die Sexualität, die ja bei jedem Menschen als starke Kraft vorhanden ist und ihren Tribut zollt, darf sich hier nicht entwickeln. Muss also in gewisser Weise in einem kindlichen Stadium bleiben. Eine Einbettung in familiäre, gesunde Strukturen ist nicht möglich. Ein perfekter Fluchtort für pädophile Menschen. Ausserdem die fast unbegrenzten Zugriffsmöglichkeiten auf potentielle Opfer und als Schutz den grossen Respekt den kirchliche Amtsträger geniessen. Alles passt wunderbar! Die total unrealistische Welt vollgestopft mit Puten, Kitsch, Gold und kindlicher Naivität bilden den stimmungsvollen Rahmen.

Naja, ich persönlich finde ja spirituelle Grosskonzerne per se fragwürdig und der Vatikan und seine Eunuchen sind für mich eh nur der Verwaltungsrat des grössten, machtgeilen Firmenkoloss der Welt. Hier wird sozusagen kirchlicher Raubkapitalismus betrieben. Dass dabei auch jemand unter die Räder kommt, unter anderem nämlich die missbrauchten Kinder, ist nachvollziehbar.

Wer dagegen etwas tun will, tritt ganz einfach aus dieser unglückseligen Vereinigung aus!

In dem Sinne – Auch der heilige Stuhl ist Stuhl und bleibt Stuhl