Schwuppenmucke – zweiter Take

Was ein Bär ist, wissen die meisten von Euch sicher. Normalerweise werden die ja bei uns in den Alpen abgeschossen, weil wir nicht mehr wissen, wie man sich bärengerecht benimmt. Es gibt aber auch ganz andere Bären. Nämlich schwule Bären. Kerle mit Bart, Körperfell, meist kuzen Haaren oder gar Glatze, nicht mehr ganz jung und voller Lebensfreude!

Was herauskommt, wenn man die Weathergirls mit den Villagepeople kreuzt, das Ganze mit einem kräftigen Schuss schwulem Bären-Lifestyle mixt und ein bisschen aufgewärmten 80ies Discosound dazugiesst zeigen uns Bearforce 1 Das ist keine gehobene Kunst, aber macht Laune und entlockte mir ein fröhliches Lachen! Richtig härzig! Aber seht selbst:

In diesem Sinne – Der Sommer kann kommen – ich bin bereit!

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Blog-Arena: Männer – sabbelnde Biomasse oder entwickelte Spezies?

bajaz hat mich mit seinem Kommentar zu meinem Eintrag Sex Sales! auf die Idee gebracht, eine Diskussion zu starten.

Der Kommentar von bajaz soll als Intro dienen: Statt sich darüber aufzuregen, WIE Männer sind, könnte der besonnene Schwule seine Hirnzellen aktivieren und nachdenken, warum Männer so sind/sein müssen! Bei diesem Nachdenken würden die Frauen wohl auch etwas bei abkriegen! :-)

Nicht nur der besonnene Schwule ist hier gefragt. Sondern Ihr alle!

Warum verhalten sich Männer in Anbetracht einer schönen, sexy Frau oder manchmal sogar wegen grässlichen Silikonmöpsen auf anorektischen Stelzen, wie brabbelnde Biomasse im frühesten Primatenstadium?

Was ist Eurer Meinung nach der Grund? Wer ist schuld an diesen spontanen Anfällen supranasaler Insuffizienz?

Die Arena ist hiermit eröffnet!

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Sex sells!

Vor ein paar Tagen hat sich bei uns eine Bewerberin auf einen Job vorgestellt. Hübsch war sie, blond und mit mucho Holz vor der Hütte.

Ihr hättet sehen sollen, was da bei uns abging!

Der Mitarbeiter vom Einkauf, den ich sonst als recht vernünftig und schlau einstufte, stand gleich bei mir am Pult und drehte fast durch! „Hast Du diese Möpse gesehen?“. Hab ich natürlich nicht, weil ich der Dame in die Augen geblickt habe und sie sehr symphatisch fand. Sie hatte ein offenes Gesicht, sehr schöne hellblaue Augen und wirkte etwas scheu!

Warum nur, dachte ich so bei mir, sehen die Kerle in schönen Frauen immer nur zwei Möpse, drei Körperöffnungen, einen Arsch und zwei Beine??? Ja klar, ab und zu läuft mir auch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich einen Kerl mit Brustfell, kurzen Haaren und Gesichtspelz sehe. Aber mein Verstand fällt dann nicht komplett aus und ich brabble nicht gleich neandertalermässig dummes Zeug daher. Etwas Contance sollte man sich gerade beim Flirten bewahren!

Naja, wenigstens muss ich keinen Militärdienst mehr machen. Dort mit ansehen zu müssen wie die vermeintlich liebsten Familienväter zu dummgeilsten Tabledance-Konsumenten mutierten und eine Primitivität an den Tag legten, dass einem die Zähne schmerzten, war echt beschämend für mich.

Oft höre ich ja, „ihr Schwulen seid eine Schande für die Männlichkeit und keine richtigen Kerle“ – aber ehrlich gesagt, ich sehe das eher umgekehrt! Die „Votzenköppe“ *bei Glam gehört!* von Heteros die beim Anblick von Silikonmöpsen auf magersüchtigen Stelzen gleich ein paar Evolutionsstufen zurückfallen, sind die wahre Schande für die Männlichkeit! Da lobe ich mir doch die paar löblichen Ausnahmen an Heteros die ich kenne und die mir zeigen: Auch Kerle die auf Frauen stehen, können echte Männer sein! =)

In diesem Sinne – Wenn der Pinsel steht, sollte der Verstand trotzdem nicht ganz ausgeschaltet werden! Denn wer macht schon gerne mit primitiv brabbelnder Biomasse rum!?

Das Haus am Strand

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IMG_8079, ursprünglich hochgeladen von cshontz

Leicht wie hauchdünne Seide strich ein Wind durch die Bäume, die den Weg zum Strand säumten. Der Geruch von Salzwasser, Fisch, Tang und Diesel lag in der Luft. Ein Duft der mir auch bei geschlossenen Augen unveränderlich klar machte, dass ich nicht zu Hause war. Aber wo ich wirklich war, wusste ich auch nicht. Irgendwo im Süden, auf einer Insel vielleicht? Der Mann neben mir war wohl Tom, mein langjähriger Lebensparter, aber sogar dass konnte ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich setzte es einfach so voraus.

Diesen Traum träumte ich letzte Nacht nicht zum ersten Mal und ich wusste, dass ich hier nicht zum ersten Mal war.

Da war er wieder, dieser gutaussehende, braungebrannte Kerl mit dem sexy Grinsen. Das Haus dass zu diesem Garten gehörte war gross, irgendwie altmodisch, schön und es hatte eine magische Anziehungskraft auf uns beide. Ohne eingeladen worden zu sein, aber auch ohne Bedenken, gingen wir einfach durch den Garten, vorbei an dem immer noch grinsenden Kerl, der keine Anstalten machte uns aufzuhalten.

Das Haus schluckte uns. Drinnen war es dunkel, kühl und irgendwie hatte es ein schwere, dickflüssig-rauchig-ätherische Aura, wie ich mir vorstellte, dass sie in den Opiumhöhlen in Shanghai sein musste. Es erfasste mich eine unglaublich erotische Energie. Ich vibrierte und ein warmer Schauer durchfloss meinen ganzen Körper.

Aus einem anderen Zimmer kam der Hausherr und ging auf uns zu. Ebenfalls ein gutausehender, dunkelhaariger Kerl so um die mitte Dreissig. Wir sprachen nicht, aber mit einer Kopfbewegung deutete er uns an, ihm zu folgen. Er führte uns in den nächsten Raum, den ich nur noch als ein dunkles, grosses Zimmer in Erinnerung habe. Es gab eine grosse, alte, durchgesessene, braune, altmodisch gesteppte Ledercouch auf der wir uns niederliessen. Sie roch nach Sex, Schweiss und schien die Erinnerung an etliche Orgasmen auszustrahlen.

Schon seit geraumer Zeit spürte ich eine nicht endenwollende Erektion und dachte, dass es nun wohl irgendwie zur Sache gehen würde.

Aber plötzlich veränderte sich die ganze Szenerie grundlegend. Wir waren zwar noch in einem Haus, aber das sah nun komplett anders aus. Sofort wusste ich, dass wir nicht mehr irgendwo im warmen Süden waren, sondern irgendwo in der Schweiz. In der Luft lag eine Mischung aus den Gerüchen die man sonst in verlassenen Turnhallen-Garderoben oder Massenlagern findet. Kalter abgestandener Schweiss, Kellergeruch mit einer leichten Schimmelnote und zusätzlich roch es nach Rauch und abgebrannten Räucherstäbchen.

Es war nun keine grosse, stattliche Villa mehr, sonder mehr so etwas wie ein Pfadfinderheim in einem Wald. Das Haus war voller fremden Menschen, die willenlos und lethargisch auf Schlafsäcken und Matten am Boden lagen. Wanderer, die zufällig vorbei kamen, wurden draussen an ein paar Tischen verköstigt und ins Haus gelockt. Kaum waren sie drin, wurden auch sie schlagartig hypnotisiert und konnten das Haus nicht mehr verlassen.

Ich wollte da raus! Weg! Einfach nur weg! Die ganzen Zombies dort ekelten mich geradezu an und ich wollte zurück ins Leben. Aber das Haus zu verlassen schien schier unmöglich zu sein. Mein Begleiter, ich glaube noch immer dass es Tom war, und ich versuchten es gemeinsam. Aber an der Tür konnten wir einfach nicht weiter gehen.

Da beschloss ich innerlich einfach, mich ganz und gar dafür zu entscheiden, dass ich jetzt gehen werde. Ich beschloss keine Panik aufkommen zu lassen, die komplizierten Gedanken in meinem Kopf zu ignorieren und einfach zu gehen.

Ich packte Tom am Arm – und ging einfach! Schwer wie Blei waren unsere Füsse und mit grösster Anstrengung gingen wir Schritt für Schritt in Richtung Wald weiter. Es ging schwer, aber es ging! Bald hatten wir den Wald hinter uns und erklommen über eine Alpweide ein in wunderbar warmes Sonnenlicht getauchtes Plateau. Wir hatten es geschafft! Ich fühlte mich wunderbar befreit! Und darauf hin erwachte ich dann. Ich war auf der Couch eingeschlafen, kurz bevor ich ins Bett wollte. Tom lag schon oben und ich ging hoch und kuschelte mich an ihn.

Beim erneuten einschlafen erinnerte ich mich plötzlich an den ersten, gleichen Traum, den ich vor Jahren schon mal hatte. Damals endete er damit, dass ich an der Türschwelle verzweifelte. Nicht aus dem Haus kam. Panisch erwachte ich damals ganz langsam. Mein Bewusstsein tauchte auf, aber mein Körper war noch gelähmt. Ich wollte unbedingt erwachen, aber dies passierte nur in Zeitlupe und ich versuchte Tom zuzurufen, er solle mich wecken. Das ging aber nicht und aus meinem Mund drangen nur komische, glucksende Schreie.

Diesmal hatte ich es geschafft! Ob es etwas damit zu tun hat, dass ich nach bald 25 Jahren endlich das Kiffen aufgegeben habe und nun schon bald 2 Monate „klar“ bin?

Nächste Mal, habe ich mir vorgenommen, möchte ich mir bewusst werden dass ich Träume, wenn ich wieder zu diesem Haus komme.

Mal sehen, ob es ein nächstes Mal gibt!

In diesem Sinne – Träume sind nicht nur Schäume, sie sind die verschlüsselte Sprache, in der unsere Seele mit uns zu kommunizieren versucht! Na dann, ich freue mich auf das nächste Plauderstündchen!

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