Mein #lowcarb #Chiasamenbrot


Wer #Kohlenhydrate in seiner #Ernährung reduzieren möchte, muss neben Pasta und Kartoffeln vor allem meist auf Brot verzichten. Das ist nicht so einfach und auch nicht gerade toll! Dabei gibt es hier Abhilfe. Zum Beispiel Lowcarbbrote, die reich an Nahrungsfasern und Protein sind. Ein Rezept dafür habe ich Euch hier.

Man nehme:

  • 500 gr Magerquark
  • 50 gr geschrotete Chiasamen
  • 50 gr geschrotete Leinsamen (oder 100 gr, wenn man keine Chiasamen verwenden möchte)

Gut vermischen und ca. 15 Minuten quellen lassen. Ofen auf 180 Grad C (Umluft) vorheizen.

  • 200 gr gemahlene Mandeln
  • 50 gr gemahlene Haselnüsse
  • 50 gr geschrotete Leinsamen
  • 50 gr Weizenkleie
  • 50 gr geschroteter Sesam
  • 1 Sachet Trockenhefe
  • 1/2 Kaffeelöffel Salz

Vermischen und zu der Quarkmasse geben und solange kneten, bis der Teig geschmeidig ist. In mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben, nach Belieben mit Körnern bestreuen und für 50 bis 60 Minuten ab in den Ofen. Danach auskühlen lassen und geniessen! Dass Brot bleibt innen relativ feucht und hält sich so lange frisch!

En Guete!

Vom ewigen Kampf der Liebe

stomlove

Am 28. Februar soll darüber abgestimmt werden, ob eine Minderheit von ca. 80’000 Paaren eine steuerliche Begünstigung erhalten sollen. Die „Heiratsstrafe“ soll laut CVP abgeschafft werden. Das klingt vordergründig gar nicht schlecht und der erste Impuls wird bei den meisten verheirateten Wählern positiv sein. Alles gut und recht. Wäre da nicht die perfide Sache mit dem Passus zur Ehedefinition, der in die Bundesverfassung geschrieben werden soll. Bis jetzt steht da:

Art. 14
Das Recht auf Ehe und Familie ist gewährleistet.

Laut CVP Initiativtext soll Artikel 14 wie folgt ergänzt werden

Art. 14 Abs. 2 (neu)
2 Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Sie bildet in steuerlicher Hinsicht eine Wirtschaftsgemeinschaft. Sie darf gegenüber andern Lebensformen nicht benachteiligt werden, namentlich nicht bei den Steuern und den Sozialversicherungen.

Eine klare Diskriminierung homosexueller Lebensgemeinschaften. Das Nein Komittee www.gemeinsam-weiter.ch meint richtig dazu:

  • Die CVP-Initiative will die Ehe abschliessend als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau festlegen. Eine solch explizite Definition in der Bundesverfassung bewirkt ein dauerhaftes Eheverbot für alle homo- und bisexuellen Menschen sowie Transmenschen, bei denen beide Beziehungspartner dasselbe amtliche Geschlecht haben.
  • Die Initiative torpediert damit den angelaufenen politischen Prozess zur Öffnung der Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare. In einer Umfrage vom November 2015 haben sich 70,4% der Bevölkerung für die Öffnung der Ehe geäussert. Mehr als 10 Jahre nach der Abstimmung zum Partnerschaftsgesetz wäre die Zeit reif dafür, dass sich das Schweizer Stimmvolk an der Urne zu dieser Frage äussern könnte.
  • Bei einer Annahme der Eheverbots-Initiative der CVP würde eine mögliche öffentliche Diskussion über dieses wichtige, gesellschaftliche Thema aber von vornherein abgewürgt. Die Initiative kommt deshalb einer Maulkorb-Initiative für das Schweizer Stimmvolk gleich!

Es finden sich noch weitere schlüssige Argumente auf der Webseite von Gemeinsam weiter, die ich hier allen zur Koinsultation empfehlen möchte.

Ich frage Dich ganz persönlich: Willst Du für ein Steuergeschenk an eine Minderheit wirklich den Bundesverfassungsartikel Nr. 8 zur Rechtsgleichheit opfern und gleiches Recht für alle eben nicht allen zugestehen?

Ist Geld mehr wert als Menschlichkeit und Gerechtigkeit?

Soll die Bundesverfassung wirklich für Diskriminierung missbraucht werden dürfen?

Bevor ihr abstimmt, solltet Ihr diese Fragen für Euch beantworten und überlegt Euch gut, was ihr für ein „JA“ opfert! Ich selbst lege Euch vertrauensvoll ein „Nein“ ans Herz!

Gemeinsam weiter für eine gerechtere und faire Welt!

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Und für alle die denken, wir Homosexuellen und Transmenschen seien nur eine kleine Minderheit in unserer Gesellschaft. Mit fast 10% Bevölkerungsanteil gibt es doppelt soviele Homo- und Transmenschen als Bauern (5%) in der Schweiz. Soviel zum Thema Minderheitenpolitik.

 

Die grösste Verarschung, seit es Parteien gibt…

geklaut bei twitter.com/satirelupe 

Es gibt zwei Arten von SVP Wählern:

  • Die ungebildeten, frustrierten Versager
  • Die schlauen Egoisten, die das Volk ausnehmen wollen

Das ist natürlich etwas überspitzt formuliert, ist aber im Grunde genau so. Es ist schon ein ziemliches Husarenstück, dass es die Partei der Superreichen, der Konzerne, der Industrie und der Finanzwirtschaft immer wieder schafft, die Leute mit Lug und Trug an die Urne zu locken.

Ein bisschen Volkstümlichkeit da, ein zwei Vorzeigebauern hier, ein grosses Sündenbockthema (Ausländer und Flüchtlinge) obendrauf und fertig ist der Progandamix, mit dem man frustrierte, verängstigte und ungebildete Wähler in Massen einkassiert. 

Dass die Politik dann im eigentlichen Sinne komplett Volksfeindlich ist, merken diese Schäfchen gar nicht mehr. Sie traben wie fröhliche Kälbchen zu ihrem eigenen Metzger.

Natürlich gibt es auch gebildete SVP Wähler. Diejenigen nämlich, welche das System hinter der SVP erkannt oder gar mitgestaltet haben und die zu den wenigen gehören, die von der Umverteilung der Vermögen von unten nach oben profitieren.

Man könnte nun denken, auch meine Zeilen seien Propaganda. Bevor ihr nun deswegen in die Tasten haut und kommentiert, beantwortet mir mal folgende Fragen:

Es ist schon ein Glanzstück münchhausnerischen Ausmasses, wie die SVP es schafft, 30% der Schweizer dazu zu bringen Gesslers Hut zu grüssen, im Glauben daran, es sei Tells Kapuze. Wie lange wird es wohl dauern, bis das Volk merkt, dass es aufs hinterhältigste Beschissen wird? 

Meine Grossmutter pflegte zu sagen: Den Katroffeln gehen die Augen auch erst auf, wenn sie im Dreck sind! Wohlan, vielleicht braucht es erst den Absturz, bis „das Volk von Blochers Gnaden“ realisiert, dass es sich den eigenen Ast abgesägt hat. 

Bald sind Wahlen! Diesmal braucht es alle Stimmen. AUCH DEINE!!!

Sharing is the new black

lovetile_sharingiscaring

Erst raubten wir ihre Länder, dann zerstörten wir ihre Kulturen, verteufelten ihre Religionen, vernichteten ihr Wissen und noch immer plündern wir ihre Ressourcen. Wir stützen ihre menschenverachtenden Diktatoren, wir machen Geschäfte mit ihren ausbeutenden Regierungen und wir gönnen uns bezahlbaren Luxus auf ihre Kosten. Wir verkaufen ihren Peinigern Waffen und Munition und unsere Banken verdienen mit ihnen ihr blutiges Geld.

Mir ist klar, dass wir nicht einfach alle Flüchtlinge der Welt aufnehmen können. Ich weiss, dass wir das Elend nun nicht einfach aus der Welt schaffen können. Mir ist bewusst, dass wir nicht alle retten können. Auch ich sehe die Probleme, die durch so viele flüchtende Menschen entstehen.

Aber lösen wir das Problem in dem wir diese Menschen hassen, verachten und uns einfach mit geschlossenen Augen laut „la la la“ singend die Ohren zuhalten?

Sollten wir nicht anfangen, unsere Haltung zu überdenken? Wir verteidigen einen Reichtum, den es vor 200 Jahren hier noch nicht gab und den wir uns zu einem beachtlichen Teil mit unfairen Mitteln erkämpft haben. Uns ging es einst nicht anders, als den heutigen Flüchtlingen. Der überwiegende Teil unsere Ur-Ur-Grosseltern war genau so arm und von Krieg, Krankheit und Elend bedroht. Und unser Reichtum entstand nicht nur durch Fleiss, sondern, weil wir ein System geschaffen haben, dass durch Ausbeutung von Schwächeren Reichtung für wenige Stärkere generiert.

Sollten wir nicht anfangen daran zu denken, dass wir diesen Reichtum teilen müssten? Das wir keine Geschäfte mit menschenverachtenden Regierungen und Diktatoren mehr tätigen sollten? Dass wir aufhören sollten, die Bodenschätze der Ärmsten zu rauben. Dass wir die Grosskonzerne wie Monsanto und Syngenta beim Patentieren des Saatgutes stoppen sollten, weil sich die Bauern der armen Länder diese dann nicht mehr leisten können? Das wir Nestlé beim Aufkauf der Wasserquellen stoppen sollten? Das wir wieder lokale, qualitativ hochstehende Produkte oder beim Import faire Preise bezahlen sollten und dass wir die globale Erwärmung und ihre Folgen mit allen Mitteln bekämpfen müssen, weil sonst der Lebensraum vieler Menschen vernichtet wird?

Wir sind wie ein Virus, das alles frisst. Wir sind die Schädlinge! Nicht die Flüchtlinge, die vor einem brutalen System flüchten, dass wir erschaffen haben.

Darüber sollten wir vielleicht einmal nachdenken!