Es begann mit Ink on Skin

Sie ist einer dieser Menschen, die mich schon tatsächlich mein halbes Leben lang begleiten. Eine Frau, die mich tief beeindruckt und zu der ich tiefstes Vertrauen habe. Ohne dass es uns wohl wirklich bewusst ist, verbinden uns über 20 Jahre Vergangenheit und viele lustige und andere Erinnerungen.

Jacqueline ist jemand, den ich schwer beschreiben kann, denn Sie vereinigt viele Facetten in sich. Sie ist alleinerziehende Mutter von Sina und arbeitet in der gleichen Firma wie ich. Und sie ist seit jeher kreativ tätig. Lange Zeit inkte Sie selbst entworfene Tattoos unter die Haut der Leute. Auch mein Tattoo hat sie entworfen und gestochen.

Sie ist ein Mensch, der nicht stehen bleibt im Leben und so entwickelte sich auch Ihr kreatives Schaffen. Vor nicht allzulanger Zeit veröffentlichte Sie ihr erstes, selbst geschriebenes und selbst illustriertes, Kinderbuch „s‘ Grashüpferli„. Und seit Jahren schon malt Sie Acrylbilder in Mischtechnik.

Auch ich besitze bereits 2 Bilder von Ihr und eins kann ich Euch garantieren: Es werden nicht die letzten Kunstwerke von Jacqueline sein, die unsere Wände zieren!

Nun beginnt bald Jacquelines aktuelle Ausstellung in der Glatscharia & Creparia in Liestal. Die Ausstellung dauert vom 12. August bis zum 31. Oktober 2008.

Die Vernissage ist am Samstag, 30. August 2008, ab 18 Uhr.

Ein paar Links zum Thema:

Mein persönlicher Tipp: Unbedingt kommen und jetzt noch ein Bild kaufen, solange die Preise noch erschwinglich sind!

Selbst sind die Männer!

Tom und Stoeps kochen

Foto by Lutz (c) 2007

Für einige dumpfbackige Machokerle ist es klar: Frauen gehören an den Herd. Für uns gehören die Frauen natürlich in die Gesellschaft und zwar dorthin, wo sie sich selbst am wohlsten fühlen. Dafür nehmen wir dann gerne die Küche in Beschlag. Und da sind wir zum Glück heute ja in bester Gesellschaft. Denn Kochen wird bei den Männern immer beliebter und wir finden, das ist auch gut so!

Wie auch sonst im Leben, ist das Kochen sehr vielfältig und jeder entwickelt seinen eigenen Stil. So fällt es mir zum Beispiel ziemlich schwer, mich an Rezepte zu halten und genau danach zu kochen. Ich lasse mich eher von solchen Kochanleitungen inspirieren und entwickle dann meine eigenen Rezepte daraus. Wie mein Brotrezept, für das es unten einen Link für einen PDF Download gibt. Manchmal finde ich aber auch Rezepte die so einfach sind, dass sogar ich sie genau nachkochen kann =) So einen Fund machte ich in einem Kochbuch, dessen Erstauflage um 1900 war und das alte Schweizer Hausfrauenrezepte enthält. Darin habe ich ein Rezept für eine Süssmostcreme (Apfelsaftcreme) gefunden, dass total einfach ist und perfekt für den heissen Sommer geeignet. Leicht und erfrischend und erst noch gesund, so wie auch das zweite Rezept, dass ich allerdings noch nie ausprobiert habe und das als nächstes auf dem Plan steht. Haselnusscreme mit geriebenen Äpfeln, ebenfalls bestens für die heisse Jahreszeit geeignet.

Doch nun genug gelesen! Rezepte downloaden, Schürze umbinden und nachkochen!

Und keine Angst, die Rezepte sind so einfach, dass auch Unerfahrene und Anfänger damit klar kommen, die sonst eher nur Beutel aufreissen :-)

Viel Glück beim Nachkochen!

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Ich boykottiere die Olympischen Spiele 2008 in Peking

Eigentlich war es ja schon ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, als das IOC die olympischen Spiele an China vergab. Die Hoffnung, damit die Situation in China hinsichtlich der Menschenrechte zu verbessern, war mehr als nur naiv und die neusten News zeigen, dass China nicht im geringsten bereit ist, sich weiter zu öffnen oder die Menschenrechte zu gewähren. Von der Causa Tibet wollen wir schon gar nicht anfangen. Zu traurig ist die Wahrheit! Darum einmal mehr der Aufruf zum Boykott! Und damit Ihr wisst, wer die Olympiade unterstützt:

Mein TV bleibt kalt! Ich werde Produkte von Olympia-Sponsoren meiden und wie bis an hin vermehrt darauf achten, keine Produkte aus China zu kaufen (sofern ich denn die Wahl habe … seufz). Für diejenigen unter Euch, die sich für das Thema interessieren, nachfolgend meine Top 5 der internationalen Karikaturen, Artikel, News und Blogeinträge:

Reporter ohne Grenzen

www.tibetfocus.com/


(Bildgefunden bei blogabfertigung.de)

www.chinawatchblog.de

gefunden bei: Jan Kallwejt

San Francisco Sentinel

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Die Homosexualisierung der Gesellschaft

Ein Posting im Sauglattismus Blog hat bei mir heute einen akuten Lachkrampf ausgelöst.

Im Moment erhitzt eine Ausgabe des Magazins, die wöchentliche Beilage des «Tages-Anzeigers», der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung» und des «Solothurner Tagblatts», etliche Blog- und Leserbriefschreiber in der Schweiz. Gestern bin ich zum Thema auch auf den Beitrag von Peter Thommen in seinem Blog „Thommens Senf“ schon über das Thema gestolpert.

Nun dieser Leserbrief brachte mich zum Lachen! Obwohl es mir eigentlich Angst machen sollte. Denn die alten Schwulenhasser sind alarmiert und bald könnte sich die Homofreundliche Stimmung auch wieder ins Gegenteil umkehren. In der Sprache unserer Jugend ist das ja bereits sichtbar.

Dennoch. Es ist schon lächerlich was hier passiert. Denn nicht wir Homos sind es, die den Heteros unseren Lebenstil, unsere Emphatie, unser Verständnis für die weibliche Seite und unseren Style überstülpen. Nein – es läuft genau umgekehrt.

Ich persönlich finde es ja absolut lächerlich, dass die heutigen Jugendlichen tuntiger rumlaufen, als ich mich je auf die Strasse trauen würde. Da wird um die Wette geglitzert und Augenbrauen gezupft dass es nicht mehr schön ist! Und öffnet in Zürich wieder mal ein neuer, hipper Schwulenclub geht es ein paar Wochen und die pseudocoolen Heteros haben ihn bereits in Beschlag genommen.

Schon immer hörte ich von Hetero-Kumpels Aussagen wie: Ihr Schwulen habt es schön! Immer poppen wenn ihr Lust habt, keine Kids, immer genug Geld in der Tasche und Style habt Ihr auch.

Sind es denn nun wirklich die Homos die den Heteros einen überbraten, oder sind es vielleicht die Heteros die auf Teufel komm raus, die Homos kopieren wollen?

Und nun, als Gipfel der verkehrten Welt, fühlt sich der arme Leserbriefschreiber von der Homosexualisierung der Gesellschaft bedroht und möchte partout nicht schwul(er) werden!

Ihr lieben Heteros: Keine Schwester bedroht Euch, kein Schwuler möchte, dass Ihr seinen Style kopiert und dass Ihr Euch wie Tunten kleidet! Also, warum tut ihr es dann???

Zum Magazin selber gibt Peter seinen Senf dazu und meint:

Die Formulierung “wir sind alle schwul” hat bemerkenswerterweise kein Ausrufezeichen. Sie steht einfach da – soll provozieren. Auch kein “ernsthaftes” Fragezeichen, welches auf eine Diskussion schliessen lassen könnte.

Der Untertitel ist süffig: “Die unaufhaltsame Homosexualisierung unserer Gesellschaft”. Provoziert auch, aber verortet schon die vermuteten Täter an den richtigen Ort: Wer könnte denn die Heteros “homosexualisieren”? Natürlich die Homos. Die Front, die oben sprachlich eingeebnet wurde, wird mit dem Untertitel gleich wieder eröffnet. Wenn aber “wir alle schwul” wären, würde die Gesellschaft nicht “homosexualisiert”, sondern “entheterosexualisiert”, was einer Ent-Tabuisierung eher entsprechen würde und was viel mehr Raum eröffnen würde.
Durch die verwendete Formulierung wird aber “die Gefahr einer Homosexualisierung” heraufbeschworen, und alle Heteros tragen dafür keine Verantwortung. Sie werden quasi “missbraucht”.

In diesem Sinne – Lange Zeit fühlten wir uns von den Heteros bedroht und nun ist’s scheinbar umgekehrt? Wie viel Wasser muss noch den Rhein hinunter fliessen, bis wir einfach ein friedliches Miteinander schaffen?

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