Das schwule Leben

Über die Pupertät und das Heranwachsen von Heteros gibts ja ganze Bibliotheken. Bei uns mit den Homo-Genen ist da die Auswahl bedeutend kleiner und wenn, dann ist das alles meist sehr trocken klinisch.

Ganz anders dagegen diese französische Stop-Aids Kampagne. Auch für Heteros sehenswert und richtig süss gemacht!

In dem Sinne – Trag Dir Sorge und geniess das Leben jeden Tag!

Keine Angst vor Billig-Lohn-Arbeitern aus dem Ostblock!

Alkohol und Arbeit, Teil 2

Im Rahmen der Personenfreizügigkeit und der Erweiterung des Schengenraums wurden in der Schweiz immer wieder von Seiten der SVP und anderer bürgerlicher Parteien behauptet, wenn die Schweiz die Grenzen öffnet, würde Sie von Billiglohnarbeitern aus dem Ostblock überschwemmt. Interessant dabei ist übrigens, das auch und gerade auf Baustellen, die von Baumeistern mit SVP Gesinnung oder sogar SVP Mitgliedschaft wie MESSMER solche Arbeiter eingestellt werden…

Nun, die Angst ist aber unbegründet, da in der Schweiz doch ein Mindestmass an Geschick und Nüchternheit auf Baustellen gefordert wird. Wie der folgende Film zeigt, ist da noch Entwicklungsbedarf… =)

Das pädophile Image der katholischen Priester


Allgäu im Winter, ursprünglich hochgeladen von dr. zaro

Laut einem offenen Brief von Generalvikar Roland-Bernhard Trauffer des Bistums Basel sei es unstatthaft wie die Medien mit dem Thema in der Öffentlichkeit umgingen.

Falsch Herr Trauffer, unmöglich ist, wie die katholische Kirche mit dem Thema umgeht! Verharmlosung, Unterschlagung der Fälle, Selbstjustiz und Augenwischerei betreibt die Kirche hier in hohem Masse und trägt mitnichten zur Transparenz bei.

Nun, wir dürfen uns auch mal offen fragen, woher denn die Häufung dieser Fälle in katholisch-kirchlichen Kreisen kommen? Meiner Meinung nach spielt hier das unsägliche, unmenschliche Zölibat eine Schlüsselrolle. Denn die Sexualität, die ja bei jedem Menschen als starke Kraft vorhanden ist und ihren Tribut zollt, darf sich hier nicht entwickeln. Muss also in gewisser Weise in einem kindlichen Stadium bleiben. Eine Einbettung in familiäre, gesunde Strukturen ist nicht möglich. Ein perfekter Fluchtort für pädophile Menschen. Ausserdem die fast unbegrenzten Zugriffsmöglichkeiten auf potentielle Opfer und als Schutz den grossen Respekt den kirchliche Amtsträger geniessen. Alles passt wunderbar! Die total unrealistische Welt vollgestopft mit Puten, Kitsch, Gold und kindlicher Naivität bilden den stimmungsvollen Rahmen.

Naja, ich persönlich finde ja spirituelle Grosskonzerne per se fragwürdig und der Vatikan und seine Eunuchen sind für mich eh nur der Verwaltungsrat des grössten, machtgeilen Firmenkoloss der Welt. Hier wird sozusagen kirchlicher Raubkapitalismus betrieben. Dass dabei auch jemand unter die Räder kommt, unter anderem nämlich die missbrauchten Kinder, ist nachvollziehbar.

Wer dagegen etwas tun will, tritt ganz einfach aus dieser unglückseligen Vereinigung aus!

In dem Sinne – Auch der heilige Stuhl ist Stuhl und bleibt Stuhl

Fertig im Dunkeln gemunkelt?

Bild: Tom und Stoeps am CSD in Zürich

Und wieder geht ein Aufschrei durch einen Teil der helvetischen Bevölkerung. Diesmal wehren sich die schwulen Männer aus Zürich. Der Grund?

Laut einem Bericht von http://www.news.ch hat Ein richterlicher Entscheid nun klar gemacht, das Darkrooms in Gaststätten verboten sind.

Nun kann man über Darkrooms denken was man mag. Tatsache ist, dass sie in der schwulen Kultur einen starken Stellenwert besitzen und zum urbanen Selbstverständnis der Gays gehören. Das Verzwickte an der Sache ist, dass sich betroffene Betriebe und die Stadtverwaltung schon vor Monaten an einen Tisch gesetzt haben um vorbildlich offen zu diskutieren und Regeln zu vereinbaren, die den Betrieb von Darkrooms ermöglichen sollten. Nun fällt hier ein Richter (man muss nicht viel Fantasie haben um sich vorzustellen, in welches politische Lager der Herr gehören dürfte) einen Entscheid und fällt damit unvoreingenommen Diskutierenden in den Rücken und vereitelt die Bemühungen und Gespräche.

Schade dass eine offene und fortschrittliche Stadtregierung von richterlicher Seite offensichtlich nicht ernst genommen wird.

Einmal mehr kann ich mich nur darüber wundern, wie in unserer Demokratie Menschen Urteile fällen, obwohl sie offenbar nicht kompetent sind, ein angemessenes Urteil zu fällen. Manchmal ist ein Rechtsstaat eben eher ein rechter Staat und kümmert sich nicht um Bedürfnisse und Lebenswahrheiten von Minderheiten.

In diesem Sinne – Machen wir uns mal wieder bewusst, das jeder von uns in irgendeiner Weise einer Minderheit angehört! Deshalb verdienen wir auch alle Gehör und Respekt!