Der Tortilla-Workshop

Tortilla Workshop @ Tom und Stoeps

Das Weekend war kulinarisch sehr abwechslungsreich, denn am Sonntagmorgen gabs bei uns zu Hause einen Tortilla Workshop! Unsere Freunde Pit und Ruben kamen gleich mit dem ganzen Equipment bei uns an. 1 Kg festkochende Kartoffeln, 2 Zwiebeln und 8 Eier. Damit machten wir also echte spanische Tortilla. Das braucht recht viel Zeit, ist aber eigentlich recht einfach.

Man wasche uns schäle die rohen Kartoffeln und schneide sie in unregelmässig grosse Stücke, ähnlich wie für Bratkartoffeln. Dann werden diese in Wasser eingelegt und mindestens zweimal gespült und wieder in neues Wasser gelegt, um die Stärke etwas aus den Kartoffeln zu kriegen.

Nun eine Bratpfanne nehmen und schön heiss machen. Darin grosszügig Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln beigeben und kurz andünsten. Danach, Kartoffeln rein und das Feuer etwas runterschalten. Nun werden die Kartoffeln langsam in viel Olivenöl gebraten, solange bis sie schön weich sind und beim beissen fast zerfallen.

Die Kartoffeln sind schon schön weich gebraten

Danach die 8 verquirlten Eier unter die Masse geben und in der Pfanne schön goldgelb braten. Zwischendurch die Masse auf eine Platte stürzen und umgedreht wieder zurück in die Pfanne, damit die Tortilla schön von beiden Seiten angebraten wird.

ei ei ei, alles muss da rein!

Fertig!

Hmmmm ist richtig lecker…nur…ich werde mal versuchen das Teil irgendwie etwas zu entfetten! Denn die Tortilla ist im Original nicht gerade etwas für die Diät… =)

Nun denn – Nachkochen macht Freude und wer weiss, vielleicht finden sich hier in den Kommentaren bald noch mehr Rezepte von Euch?

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Die Crux mit dem Wort "Schwul"

Da sassen sie also an einem runden, kleinen Tisch im Café, dass in einem Kiosk untergebracht war. Zwei Jungs, ungefähr so zwischen 14 und 16 Jahre alt. Ihr Look: Abenteuerlich metrosexuell. T-Shirt mit Strassstein-Motiv, Cap mit Glitter- und Glimmer-Aufdruck, die Gürtelschnalle grösser als die supranasale Zone und Haare so gegeelt das ich befürchtete, die Glitzercaps seien nie mehr abnehmbar, es sei denn die Haare gingen gleich mit.

Zufälligerweise schnappte ich ein paar Gesprächsfetzen auf: „Die Deborah ist voll schwul!“. Der andere grinste verschwörerisch und meinte nur „mega!“. Ich zog meinen Geldbeutel aus der Tasche und bezahlte meine zwei Schachteln Zigaretten. „Der Huber hat gestern ne mega schwule Matheprüfung gemacht. Ohne Ankündigung!“ motzte nun der andere, worauf der erste auch wieder nur meinte „voll schwul!“. Ich grüsste den Kassierer und steckte meine Zigaretten in die Tasche und blätterte mich noch durch das Zeitschriftenangebot. Als ich wieder zum Ausgang zurück kam, sassen die beiden Jungs noch immer dort und gerade erhaschte ich die Aussage „Echt? Das ist nun aber krass schwul!“

Ich konnte mir ein Grinsen nicht verklemmen und baute mich vor den Beiden auf und sagte ganz cool: „Jungs, echt! Ich kenn mich mit schwul aus! Ich bin es nämlich selbst! Und ich kann euch sagen, das einzige was im Umkreis von 100 km ausser mir wirklich schwul ist, ist euer Style! Ihr seht ja noch viel schwuler aus als die Transe mit der ich gestern noch Champagner zum Frühstück getrunken habe!“ Damit liess ich sie dann stehen.

Ich gebe zu, ich wohne auf dem Land in der tiefen Provinz und natürlich gibts hier weit und breit keine Transe mit der man Champagner zum Frühstück trinken könnte, aber ich wollte die beiden einfach so richtig auflaufen lassen. Und ich glaub es gelang mir =) Beide sassen mit offenem Mund da, die Zigarette des Einen senkte sich langsam zwischen Zeige- und Mittelfinger in Richtung Öffnung seiner Red Bull Dose und entledigte sich sogleich ihrer Asche…plop – zischhhhh.

Ich ging raus, blinzelte in die Sonne und grinste fröhlich vor mich hin!

Tja, liebe Bloggies – was lernen wir daraus? Nichts! Aber vielleicht denken wir alle mal wieder darüber nach, wie wir eigentlich miteinander kommunizieren und horchen mal wieder ein bisschen genauer hin. Unsere Sprache verrät viel über uns selbst!

In diesem Sinne – Mit dem Herzen hört man besser!

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Wildwest-Politik

Da könnte es einem schon schlecht werden, wäre es nicht auch unterhaltsam. Trotzdem tragisch ist es schon, wenn man sich mal bewusst macht, wer heute wie Politik macht.

Die Italiener haben Prodi verjagt um dem alten Berlusconi wieder Platz zu machen. Tragisch! Ein Politiker der nachgewiesenermassen korrupt ist, Gesetze zu seinem persönlichen Vorteil anpasst, die Medienlandschaft beherrscht und nicht mal zu seinem Alter stehen kann.

Sarkosi ist da wohl ein Bruder im Geiste und macht munter mit. Grosse Wahlversprechen und danach? Nur heisse Luft und öffentliches rumgemache mit Carla Bruni.

Bush ist da noch ein ganz anderes Kaliber! Gut wird der bald abgewählt und wir können die USA vielleicht bald wieder ernst nehmen.

Und in der Schweiz? SVP SVP SVP und Blocher Blocher Blocher. Es ist kaum noch auszuhalten. Am meisten wundert mich, dass die Schweizer diese Partei nicht durchschauen. Volkspartei schimpfen sie sich, dabei hat diese Partei nichts anderes im Sinn als das Volk zu plündern und die Reichen und Mächtigen noch mehr zu stärken. Weniger Staat und dafür mehr Sicherheit??? Gleichzeitig weniger Steuern zahlen und die Wirtschaft stärken. Was heisst denn das unter dem Strich? Der Ausgabekuchen soll kleiner werden, dafür mehr Geld in die Sicherheit investiert werden. Super Konzept. Da müssen wir halt dann die Ausgaben für Bildung, Forschung und Soziales kürzen, damit wir mehr in den Polizeiapparat und das eh schon überdotierte und heute nicht mehr notwendige Militär investieren. Ob das Volk da wirklich etwas davon hat???

Die Wirtschaft stärken würde sich für das Volk positiv auswirken, weil dann mehr Arbeitsplätze entstehen. Aber was für Arbeitsplätze wären das? Schaut Euch einfach mal die Lohnentwicklung der eh schon überbezahlten Kader und Manager an und vergleicht das mal mit der Lohnentwicklung beim Büezer. Klingelts? Wer die Wirtschaft stärken will, muss sichauch für die Rechte der Arbeitnehmer einsetzen, sonst sehen wir schon sehr bald sehr alt aus. Wir Durchschnittsbürger – das Volk eben. Gleichzeitig werden die Sozialwerke geschwächt… Wer weiterhin SVP wählt, darf sich nicht wundern wenn in 10 Jahren in der Schweiz Verhältnisse herrschen wie in Deutschland oder den USA. Will das Volk das? Gut überlegen bei der nächsten Wahl!

Ich schlage vor, dass sich die SVP umbenennt. Entweder in Schweizerische Verarschungspartei oder in PRM – Partei der Reichen und Mächtigen. Dann wäre wenigstens klar, was man kriegt wenn man die wählt!

In diesem Sinne – Wohl bekomms!

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Lampen und Tibet

 Free Tibet, ursprünglich hochgeladen von randomguru

So, nun fehlt nur noch die Jalousie um den Schrank zu verdecken, dann ist das Chillout Zimmer fertig! :)) Vorgestern haben wir noch zwei Lampen aufgehängt und zwei Dimmer installiert. Nun ist auch das Licht wirklich angenehm und schön. Auch das Bild von Jacqueline ist nun adäquat beleuchtet! :))

Oh Mann, gestern haben wir uns 7 Tage in Tibet angeschaut. Erst war ich ja wegen Brad Pitt ziemlich genervt, weil ich finde, dass er ein blasierter, doofer Arsch ist. Aber der Film selbst war sehr schön und das Thema ist ja wirklich sehr ernst.

Noch heute ist Tibet besetzt. China hält das Land mit Gewalt in seinem Staat fest und schon über 1 Million Tibeter sind diesem Umstand zum Opfer gefallen. Unglaublich dass soetwas immer noch möglich ist heute. Und die grossen NAtionen der Welt, inklusive der Schweiz, treiben ungerührt Handel mit China. Wo ist der politische Druck?

Wir alle sollten chinesische Produkte nach Möglichkeit boykottieren!!!

Ja und wie gehts mir eigentlich? Sehr gut! Obwohl ich die Woche ziemlich müde und abgespannt war…aber auch bei mir hat sich einiges getan. Die Befreieung von meinen Verlust-Ängsten tut gut und wohl. Endlich kann ich meine Energie woanders einsetzen. Allerdings traue ich dem Frieden irgendwie auch nicht so ganz….entweder habe ich die letzten Jahre total dramatisiert oder ich verdränge jetzt sehr gut? Oder hab ichs wirklich geschafft, diese Ängste in den Griff zu bekommen. Na warten wir einfach die nächste heikle Situation ab und schauen mal, wie sich das anfühlt.

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