Jugend forscht

Wir haben es schon lange vermutet. Das Bildungssystem in den nordischen Ländern ist um Welten besser als unseres! Z.B. in Norwegen. Blitz gescheit diese Kinder! Was die in ihrer Freizeit so aus lauter Blödsinn machen…da kommen unsere raubenden, vergewaltigenden und auch sonst intellektuell geschwächten Kids aber ganz flach raus… ;-)

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In diesem Sinne: Früh übt sich, wer ein Meister werden will.

Zweierkisten


IMG_4594, ursprünglich hochgeladen von Stoepsomat

Aha, nun ist es wieder da! Das Thema Hochzeit. Auf SF diskutiert man im Zyschtigsclub über Sinn und Unsinn des Heiratens und Chliietierchnübler fragt nach dem Preis für eine tolle Hochzeit.

Aber braucht es denn die Hochzeit überhaupt? Macht sie heute noch Sinn? Was daran macht Sinn?

Sich ewige Treue schwören und wohl doch nicht halten können, sich vorlügen dass man sich immer jeden tag genau gleich fest liebt wie am ersten Tag? Meinen da oben im roten Shirt, denn wünsch ich auch ab und zu ins Pfefferland! Und er mich erst! =) Aber, wenn einer da hin ginge, der andere folgte ihm wohl ziemlich bald =)

Nicht die Symbiose und ewige Harmonie ist das was uns bindet, sondern die Chance die wir uns gegenseitig geben, sich selbst als eigenständige Persönlichkeit entwickeln zu dürfen. Keine Du-und-ich-dürfen-das-niemals-Regeln. Sondern offene Kommunikation, Vertrauen, Feedback, Wertschätzung, Verständnis für die unperfektheit eines Jeden. Freude an der eigenen Entwicklung und an der des Partners. Sich selber sein dürfen, aber sich einem Menschen ganz besonders tief zugehörig fühlen, angenommen sein. Das ist, was uns seit über 11 Jahren zu einem Paar macht.

Und jetzt macht man daraus einen Vertrag???

So unverständlich das für mich klingt, so grundlegend richtig ist dieser Gedanke für andere Menschen. Deshalb muss jeder selbst für sich entscheiden und sich seine Form der Zweier- oder Wasweissichkiste suchen.

In diesem Sinne – Die klassischen Aufopferungskisten sind tot! Es leben die lebendigen Wasweissichkisten!

Manager, Saläre und die grosse Verantwortung


Money, money, money…, ursprünglich hochgeladen von ichbindas

Schon lange rauscht es im Blätterwald. Immer wieder werden astronomische Saläre und Boni bekannt und die Manager reden dann von grosser Verantwortung, die diese Zahlen rechtfertigen sollen.

Lest dazu den Artikel aus der NZZ: Marcel Ospel – Fasnacht ohne Kapitän auf der UBS-Brücke

Dass dies nur eine Ausrede ist und Saläre und Boni viel eher ein Ausdruck eines competativen Wettbewerbs im Kaderstellenmarkt und ein Beispiel an verantwortungsloser Selbstbedienungsmentalität sind, machen die neusten Geschichten um die UBS wieder ganz deutlich.

Das Managament hat mit seinen Leistungen Abschreibungen in Miliardenhöhe produziert. Wie wird nun die hohe Verantwortung wahr genommen? In dem trotzdem Boni ebenfalls in Miliardenhöhe ausgezahlt werden! Ich breche das mal auf einen ganz einfachen Nenner herunter: Das Management hat also auf der ganzen Linie versagt und trotzdem wird ihm der Arsch vergoldet.

So möchte ich auch mal ein Millionengehalt kassieren und wenn ich dann Mist baue und eigentlich die Verantwortung tragen müsste, werde ich noch mit fürstlichen Boni belohnt. Wenn Manager und Mitarbeiter derartig erzogen werden, wird der nächste Miliardenverlust bei dieser Bank nur eine Frage der Zeit sein und wenn er passiert – kein Problem, die Boni gibts ja trotzdem.

Als Mitarbeiter im Management einer sehr kleinen KMU kann ich da nur den Kopf schütteln und wundere mich einmal mehr, wie solche grossen Konzerne überhaupt funktionieren können. Es ist wohl wieder einmal den vielen tausend mässig bis schlecht bezahlten Mitarbeitern an der Basis zu verdanken, dass die UBS überhaupt noch existiert. Wenn schon, dann müssten die eigentlich diese riesigen Boni erhalten.

Liebes Management der UBS, zeig uns doch jetzt mal wie ein Management Verantwortung trägt. Ich fordere:

  • Marcel Ospel und die anderen Verantwortlichen müssen gehen
  • Keine Boni (= CHF 0.–!!!) für das Management

Nur so muss ich vielleicht das nächste Mal nicht lauthals herauslachen, wenn wieder irgend so ein Manager eines grossen Konzerns von Verantwortung spricht!

In diesem Sinne – Verantwortung tragen wir alle. Nur tragen nicht immer alle die entsprechenden Konsequenzen!

PS@Urs: Danke für den Hinweis! Hugs vom Stoeps

Die Slums von Zürich

Reto, der Arbeitskollege von Tom, meinem Freund fährt jeden Wochentag vom Züribiet ins Baselbiet mit dem Zug zur Arbeit. Letzthin sass er einem britischen Touristenpaar gegenüber. Beide waren so um die 60. Als der Zug an den Schrebergärten am nordwestlichen Stadtrand von Zürich vorüber fuhr, betrachtete die Dame ganz interessiert all die kleinen Gartenhäuschen mit den kleinen Gärten und meinte begeistert zu ihrem Mann: „And even the slums here in Switzerland are so nice and beautiful!“ Worauf dieser nur den Kopf schüttelte und sich mit einem Seufzer ins Polster sinken liess.

In diesem Sinne – Mind the cow, Richard!