9/11 – Ein amerikanischer Terroranschlag hat Jahrestag

Wohl kaum ein Terroranschlag oder eine andere Katastrophe hatte solch eine Auswirkung auf die USA und die ganze Welt. Menschenrechte wurden kurzum ausgehebelt, aus einem Rechtstaat wurde kurzerhand ein republikanischer Schurkenstaat und die islamische Welt wurde just an einem Tag komplett kriminalisiert.

Wem das alles etwas gebracht hat, wer den grössen Nutzen daraus zieht und wer es ganz sicher nicht gewesen war, zeigen einige Filme und interessante Websites. Vieles ist und bleibt Spekulation. Für mich ist aber heute eines ganz klar. Es war ganz sicher nicht so, wie uns die amerikanische Regierung und die offiziellen Medien glauben machen wollten.

Aber seht selbst. Die Links zu den Filmen habe ich übrigens bei 2Bit-Gehirn Blog gefunden.

Aber bildet Euch eure eigene Meinung! Was denkt Ihr, wer wirklich hinter 9/11 steckt?

Und hier noch eine Ergänzung. Gefunden auf dem Blog von Nina Hagen. Die Hinterbliebenen der Opfer vom Anschlag auf das World Trade Center wollen, dass die Welt dies erfährt:

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Schwuler James Bond und lesbische Miss Moneypenny?

Wie am Sonntag bei ntv.de nachzulesen war stellt der MI5 neuerdings auch schwule und lesbische Personen ein. Dafür arbeitet der MI5 mit der Schwulen- und Lesbenorganisation „Stonewall“ aktiv zusammen.

„Im neuesten Stonewall-Jahrbuch der schwulen- und lesbenfreundlichen Arbeitgeber wird den Angaben zufolge erstmals auch der MI5 aufgelistet. „Ich bin optimistisch, dass sich der Dienst in zehn bis 15 Jahren so gewandelt hat, dass seine Einstellungskriterien völlig jenen im Rest des modernen Großbritannien entsprechen“, sagte Stonewall-Direktor Ben Summerskill.“

Eigentlich sollten mich diese News ja freuen. Andererseits finde ich es aber ganz generell bedenklich, dass die sexuelle Orientierung überhaupt ein Kriterium für eine Stellenbesetzung ist.

„In den 50er Jahren hatte die Aufdeckung eines MI5-Spionagerings in der Universität Cambridge, der von zwei Homosexuellen geführt wurde, einen Skandal ausgelöst. Seitdem war es britischen Behörden bis Anfang der 90er Jahre verboten, Schwule oder Lesben in wichtigen Positionen zu beschäftigen, weil sie als erpressbar galten.“

Wie es scheint, werden eben Schwule und Lesben noch immer gerne als „Prügelknaben“ missbraucht. Denn schliesslich war es ja der MI5 der damals diesen Spionagering betrieben hat. Aber irgendwer muss ja dann immer den Kopf hinhalten.

Das Schwule und Lesben als erpressbar gelten, kann ich in der heutigen Zeit nicht mehr nachvollziehen! Wer dazu steht und offen lebt, ist auch nicht erpressbar.

Ihr lieben Heti-Blogleser, stellt Euch mal vor, dass Ihr einen Job nicht kriegen würdet, nur weil ihr zu Hause im Schlafzimmer darauf steht, dass Eure Partner rote Dessous tragen, weil dies als abnorm gelten könnte und ihr somit erpressbar seid. Irgendwie doch völlig hanebüchern, oder?

Oder stellt Euch vor, dass Ihr einer Partei nicht beitreten dürft, weil ihr schwarze Haare oder braune Augen habt… irgendwie erinnert mich dass alles an eine Zeit, die doch schon ungefähr seit 60 Jahren vorbei sein sollte und wo man noch blond und blauäugig sein musste um nicht vergast zu werden.

Für mich ist die Welt erst in Ordnung, wenn es gar keine Rolle spielt, ob jemand schwul, heti, transsexuell oder sonst was ist, solange es legal ist. Klar, ich persönlich finde ja pädosexuelle Priester auch nicht gerade ideal besetzt (mal salopp ausgedrückt!)… aber ob der Bankdirektor Müller auf Transen steht, mein Schreiner gerne mit seiner Frau Gummiwindelspiele treibt oder meine Lebensmittelverkäuferin auf Frauen steht, ist mir so lang wie breit! Hauptsache, man/frau macht seinen Job gut! Darauf sollte man doch achten!

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Streetparade 2008 – Schön wars!

Toll war sie, die Streetparade 2008! Der Tag selbst und die eigentliche Parade war zwar nicht so genial wie wir uns das gewünscht hatten. Denn jedes Jahr ist immer weniger echtes Partyvolk anzutreffen und die Anzahl der unbeteiligten Gaffer nimmt stetig zu, was für die Stimmung an der Parade nicht gerade förderlich ist! Vor ein paar Jahren war das noch ganz anders. Da war fast jeder kostümiert und alle tanzten mit. Heute muss man als „aktiver Teilnehmer“ schon fast um Platz zum abtanzen kämpfen und ewige Nörgeler und Spassverderber trüben das Raverglück.

Auch die Lovemobiles sind nicht mehr so phantasievoll und speziell und dieses Jahr liess auch der Sound zu wünschen übrig. Auf allen Mobiles lief der gleiche Einheitsbrei und nur einige wenige vermochten durch wirklich guten Sound zu begeistern.

Auch der massive Alkoholkonsum, der zwar dieses Jahr wieder etwas weniger auffiel als im Jahr davor, trübt die Stimmung.

Trotzdem wars wieder ein tolles Erlebnis Zürich im totalen Ausnahmezustand zu erleben!

Nach der Parade verpflegten wir uns dann im Niederdorf und genossen herrliche Pasta. Da wir immer noch in voller Montur unterwegs waren, wurden wir laufend angesprochen und fotografiert. Es war wirklich lustig und wir heimsten viele Komplimente für unseren Look ein. Das motiviert natürlich für’s nächste Jahr und für uns ist klar, auch im 2009 werden wir wieder an die Streetparade pilgern und natürlich werden wir auch dann wieder versuchen originell kostümiert durch die Strassen zu tanzen!

Am Abend feierten wir dann an der Labyrinth-Party im Volkshaus weiter, was uns dann für den begrenzten Fun am Tag mehr als nur entschädigte. Wir trafen alte Freunde, die wir schon länger nicht gesehen hatten, was einfach schön war und die Party war absolut Hammergeil!

Der Sound der Laby-DJ’s war einmal mehr genial und hielt uns bis zum Morgen wach! Als wir das Volkshaus verliessen, schien uns die Sonne des beginnenden Sonntags ins Geschicht und glücklich, aber hundemüde machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Allen Organisatoren möchten wir unseren persönlichen, herzlichen Dank aussprechen! Ihr habt tolle Arbeit geleistet. Und den Zürchern wollen wir noch einen Rat mitgeben: Esther Maurer, die die Streetparade verbieten wollte, gehört abgesetzt und sollte 2009 ihren Job nicht mehr innehaben! Dafür sollte die Streetparade wieder in gewohnter Form stattfinden. Sorgt bitte dafür! Denn die Streetparade ist für Zürich ein Gewinn! Und wenn man die vergleicht, wieviel Gewalt und Probleme eine Streetparade mit mehr als 500’000 Teilnehmern im Vergleich mit einem Fussballspiel zur Folge hat, sollte sich Frau Maurer nochmals überlegen, was sie da angerichtet hat!

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Ich boykottiere die Olympischen Spiele 2008 in Peking

Eigentlich war es ja schon ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, als das IOC die olympischen Spiele an China vergab. Die Hoffnung, damit die Situation in China hinsichtlich der Menschenrechte zu verbessern, war mehr als nur naiv und die neusten News zeigen, dass China nicht im geringsten bereit ist, sich weiter zu öffnen oder die Menschenrechte zu gewähren. Von der Causa Tibet wollen wir schon gar nicht anfangen. Zu traurig ist die Wahrheit! Darum einmal mehr der Aufruf zum Boykott! Und damit Ihr wisst, wer die Olympiade unterstützt:

Mein TV bleibt kalt! Ich werde Produkte von Olympia-Sponsoren meiden und wie bis an hin vermehrt darauf achten, keine Produkte aus China zu kaufen (sofern ich denn die Wahl habe … seufz). Für diejenigen unter Euch, die sich für das Thema interessieren, nachfolgend meine Top 5 der internationalen Karikaturen, Artikel, News und Blogeinträge:

Reporter ohne Grenzen

www.tibetfocus.com/


(Bildgefunden bei blogabfertigung.de)

www.chinawatchblog.de

gefunden bei: Jan Kallwejt

San Francisco Sentinel

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Der teuflische Buchstabe: "B"

Wie in der Presse zu lesen war, ist der amerikanische (zum Glück endlich bald EX-) Präsident Bush in Rom angekommen. Ein Heer von Polizisten und Soldaten (was das wieder kostet…tststs) sorgt für seine Sicherheit und die Römer müssen sich mit Verkehrsumleitungen und Luftraumsperrungen auseinander setzen. Nachdem Bush sich in der amerikanischen Botschaft ausgeruht und mit seinem Stab privat gespeist hat, will er sich dann am Donnerstag noch mit Berlusconi treffen und wird am Freitag auch noch von Papst Benedikt empfangen.

Zum Glück, kann ich da nur sagen, haben wir in der Schweiz die Ära Blocher mehr oder minder heil überstanden! Aber wer weiss, vielleicht ist ja der Christoph in Rom auch eingeladen. Sozusagen als Dankeschön für die pro amerikanische Haltung der SVP.

Bei den Amis gehts aber teilweise so weiter. So wies aussieht, ist Barrak Obama aussenpolitisch auch nicht gerade eine neue, positive Verheissung und rasselt ja schon mit dem Säbel gen Osten.

In dem Sinne – hoffen wir, dass sich Basel nicht auch zum bösen B entwickelt! Hopp Schwiiz!

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Ein schallende Ohrfeige für die SVP Schweiz

Foto geklaut auf Flickr bei twicepix

Wer meinen Blog schon seit ein paar Wochen liest, kennt meine politische Gesinnung sicher schon und weiss, dass ich nicht gerade ein Freund der Schweizer SVP bin. Den Lesern ausserhalb der Schweiz sei erklärt, dass die SVP eine bürgerliche Partei am rechten Ende des rechten Spektrums ist.

Meiner persönlichen Meinung nach ist die Partei eines der grössten Lügenkonstrukte die es je in der politischen Landschaft gab und die nur dazu dient, wirtschaftliche Interessen der Oberschicht in der Schweiz rechtlich zu schützen. Die Partei schafft es durch ihr pseudobäuerliches Auftreten und durch einige populistisch ausgeschlachtete Themen dem unschlüssigen und schlecht informierten Wähler in der Schweiz den Eindruck zu vermitteln, sie kämpfe für die Interessen des Volkes. Wer genau hinschaut merkt, dass der Verein aber aus lauter Milliardären, Millionären, Unternehmen, Verwaltungsratsmitgliedern und anderen Protagonisten der „oberen Zehntausend“ in diesem Land besteht, deren Handlungen und politische Vorstösse die Verarmung des schweizerischen Arbeiters und des Mittelstandes mit verursacht haben. Eine grosse Lüge also, wenn die Partei behauptet Partei des Volkes zu sein.

In dem aktuellen Abstimmungen nun hat aber das Schweizer Volk einmal mehr gezeigt, dass es doch nicht so dummschlecht informiert ist und hat den teils unmenschlichen und gefährlichen bürgerlichen Initiativen eine gehörige Abfuhr erteilt.

Dafür möchte ich mich bei allen Wählern persönlich ganz herzlich bedanken. Und der SVP muss man mit aller Deutlichkeit sagen, dass wenn sie oft rechtfertigend vom so genannten Volkswillen spricht, den sie durchzusetzen gewillt ist, sie scheinbar nicht vom gleichen Volk spricht dass dann schlussendlich an die Urne geht.

Die SVP täte also gut daran in Zukunft von ihren eigenen Interessen und nicht vom Volkswillen zu sprechen.

Es darf auch spekuliert werden, wieso sämtliche Vorlagen dieser Partei eine derart deutliche Abfuhr erhalten haben. Eine persönliche Vermutung ist sicher im Verhalten der SVP gegen die demokratisch gewählte SVP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf zu suchen. Diese wurde demokratisch gewählt und ein solcher Entscheid wird vom Schweizer Volk respektiert. Dass die Partei nun durch die Hintertür versucht diese Bundesrätin zu „fällen“ wird vom Wahlvolk überhaupt nicht goutiert! Man darf auf die nächsten Wahlen gespannt sein! Ich meinerseits gehe von einem SVP Debakel aus und ich lag in der Vergangenheit mit meinen Prognosen meistens nicht ganz falsch.

Diese Abstimmung war ein klares Votum für den Rechtsstaat und die Demokratie. Willkür, die Untergrabung von Menschen- und Verfassungsrechten wurde von einer über deutlichen Mehrheit klar abgelehnt! Und das ist auch gut so!

Sogar der dunkelbraune Osten der Schweiz, hat sich positiv zu den demokratischen Grundwerten der Schweiz geäussert. Bravo! Nur der Kanton Schwyz scheint der SVP treu zu bleiben. Nun – bei der Abgeschiedenheit zum Rest der Welt, den hohen Bergen ringsum her die den Horizont doch allzu sehr einschränken, darf man für dieses Verhalten Verständnis haben.

In dem Sinne – Schön dass Herr und Frau Schweizer mit soviel Herz und Hirn abgestimmt haben! Bleibt zu hoffen, dass diese Werte und Einsichten sich auch im Alltag niederschlagen und wir mit Respekt, Verständnis und gutem Willen unseren Nächsten begegnen.

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Bertrand Picard – Ein inspirierender Träumer

Heute hatte ich das Privileg, anlässlich einer Fachtagung eines führenden Schweizer Software-Herstellers Opacc einem Referat von Dr. Bertrand Picard beiwohnen zu dürfen. Und dieser Mann und seine Visionen, Träume, seine Geschichten und seine Philosophie haben mich zutiefst beeindruckt und berührt. Viele haben das Bild eines Abenteuers vor Augen, wenn sie seinen Namen hören und denken, es gehe ihm um das Sammeln von Rekorden. Aber weit gefehlt! Dieser Forscher und Abenteurer ist weit mehr! Er kämpft für die Erhaltung des Planeten, unserer Ressourcen, der Biodiversität und nicht zuletzt um die Entwicklung der Menschheit weg von der räuberischen Konsum-Spezies hin zur verantwortungsvollen, nachhaltig und ganzheitlich erfolgreichen und spirituell entwickelten Gesellschaft.

Was dieser Mann zu sagen hat, sollte jeder einmal hören. Er schafft es, einem in den Bann zu ziehen und zu fesseln und etwas im tiefsten Innersten anklingen zu lassen.

Stellt Euch vor. Am Ende des Reverates, dass wirklich tief ging bei mir, zeigte er einige Impressionen seiner Reisen, Projekte aber auch seiner Visionen. Untermalt von John Lenon’s „Imagine“. Und mitten im Auditorium des KKL in Luzern, inmitten krawattierter Businessleute im teuren Zwirn und wichtigen Gesichtsausdrücken, sass Stoeps und konnte sich nicht dagegen wehren, dass ihm die Tränen übers Gesicht liefen.

Tränen der Wut über die Dummheit unserer Politiker und unserer Wirtschaft, die durch profitgeilheit und Verantwortungslosigkeit unsere Resourcen verschwenden und den Turnaround zur Nachhaltigen Ökonomie nocht nicht mal anstreben. Dabei ist diese Taktik auch wirtschaftlich gesehen nur einfach dumm! Energie wird immer teurer und schon bald müssen die ersten Betriebe schliessen, weil sie sich Energie nicht mehr leisten können. Dabei gäbe es freie Energien wie Geothermie oder eben Solarenergie, die uns aus der Misere helfen könnten. Mehr noch! Würde die Industrie nun mit aller Kraft diese Themen aufgreifen, täten sich neue Chancen, neue Märkte und damit eine bessere Zukunft für uns alle auf.

Aber nein! Weiterhin wählen viele von uns lieber rückständige Parteien, die jedewede Entwicklung und visionäre Zukunftsplanung verhindern, nur um schnellen Profit zu ermöglichen.

Ich kann Euch allen nur empfehlen, besucht mal ein Referat von Bertrand Picard oder lest sein neustes Buch „Spuren am Himmel“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Euch kalt lassen wird. Oder, verschliesst weiterhin die Augen für die Realität und macht euch damit mitverantwortlich für die Zerstörung unseres Raumschiffs Erde.

In diesem Sinne – Guten Flug für Eure Sinne, Euer Herz und Eure Visionen!

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