Ganz einfach zaubern!


Foto von Chliitierchnübler

Viele Leute denken, und so dachte ich früher ja auch, etwas richtig spezielles zu Kochen sei sauschwer und nur möglich, wenn man vorher eine mindestens 200 Jahre lange Ausbildung genossen hat. Praktikum noch nicht eingerechnet.

Aber das ist sowas von falsch! Natürlich gibt es einige Gerichte, die es wirklich in sich haben und für die man stundenlang in der Küche steht. Aber es gibt auch relativ einfache Rezepte, mit denen man richtig toll Punkte abräumen kann. Auf Nachfrage von Chnübli pupliziere ich hier gerne ein solches Zauberrezept! Leider ist mir die Quelle nicht bekannt, sonst würde ich sie hier natürlich nennen!

Also Leute, was haltet Ihr von Spaghetti mit Feigen und Gorgonzola? Jaja, jetzt höre ich schon einige murren und sehe ein paar verzogene Gesichter. Aber ich sag nur: Ausprobieren! Es ist der Hammer. Ich schwör! ;)

Los gehts:

Ihr braucht dazu (für 4 Personen)

2 Knoblauchzehen gehackt
1 Kaffeelöffel Chilli gehackt
1 Kaffeelöffel Rosmarin gehackt
Salz und Pfeffer
1 Bio-Zitrone (abgeriebene Schale und Saft)
2 dl Bouillon
50 g Gorgonzola
50 g Parmesan
1 dl Rahm
12 Feigen geviertelt
Olivenöl zum Anbraten

Ein ordentliches mis en place erleichtert übrigens das Kochen enorm. Also alles vorher abwägen und zum Kochen bereitstellen.

Knoblauch, Chilli und Rosmarin im Oel anbraten. Zitronenschale und 1/2 des Saftes dazugeben, mit Bouillon ablöschen, kurz aufkochen.

Gorgonzola beigeben, schmelzen lassen. Rahm dazugeben, nochmals kurz aufkochen. 1/2 des Parmesan und die Feigen beigeben und kurz ziehen lassen, bis die Feigen warm sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Alles zusammen mit den heissen Spaghetti mischen. Rest Zitronensaft und Parmesan dazugeben und sofort servieren.

Und fertig ist das Zauberstück!

Ein geschmackliches Erlebnis der besonderen Art! Nachkochen und sich überraschen lassen. Wer es nicht probiert, ist selber schuld ;)

Dazu passt ein guter Rotwein. Zum Beispiel eine Assemblage aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Shiraz. Wie zum Beispeil Clancy’s von Peter Lehmann oder ein fruchtiger Weisswein wie z.B. ein Verdejo aus Spanien oder ein Bianco di Merlot.

Prost und en Guete!

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21 Gedanken zu „Ganz einfach zaubern!

  1. Nein ich esse nix mit Gorgonzola, tut mir leid.

    Jaja, und am Ende des Abend lag ich im Topf so lecker war’s.
    Ich werde das nun Nachkochen wenn meine Fitnessgirls bei mir zu Gast sein. Vielen lieben Dank.

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  2. Fräulein Pssst!, Chnübli reagierte genau gleich und am Schluss hat sie fast den Topf ausgeleckt! Ich würde es wagen, es auszuprobieren, denn man schmeckt den Gorgonzola so gar nicht wirklich raus. Falls es gar nicht geht, würde ich einfach 100 g Parmesan nehmen oder den Gorgonzola durch einen Frischkäse wie Cantadou ersetzen. Experimentiere doch einfach drauf los! :) Falls Du eine Alternative findest, die wirklich gut ist, will ichs aber wissen! ;)

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  3. Mein Mann hat das gerade genehmigt für‘ s bevorstehende Wochenende.
    Eine Frage zu den Chilis: Sollen es frische oder getrocknete Chilis sein, oder ist das egal?

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  4. Lieber Hans-Georg

    Viel Erfolg beim Nachkochen! Ich glaube, das mit den Chillis ist egal. Ich habe frische aus dem eigenen Garten genommen und die Kernen entfernt, damit es nicht zu feurig wurde. Zur Not täten es wohl auch getrocknete, etwas Chillipaste oder Sambal Olek.

    Aber Achtung, die verschiedenen Geschmackskomponenten sauer, salzig, scharf und süss sollten ausgewogen bleiben. Also nicht allzu scharf machen! Die Sauce meine ich natürlich, nicht Deinen Mann :mrgreen:

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  5. Hat Chili nicht eine aphrodisierende Wirkung? Also nicht, dass wir das nötig hätten! *lach*
    Wir kaufen gelegentlich die ganz kleinen frischen Chilis, schneiden sie klein und frieren sie im Glas ein.

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  6. Kochen mit und für die Liebe, nicht wahr, Hans-Georg. Die Alten sagten ja schon immer, das Liebe durch den Magen geht! :))

    Die kleinen wie die, die ihr einfriert, wären doch perfekt!

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  7. mhhh das koch ich auch mal nach. mein liebster und ich mögen gorgonzola. weisch, stinke muess de chäs und ganz fescht räzänt si, sag ich immer. nur beim wein, da bin ich völlig patriotisch. da nehme ich einen aus der gegend, aus der meine mom stammt: navarra.

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  8. Liebe Canela, auch Dir ein herzliches Willkommen bei mir :)

    Na, ich bin überzeugt, dass es Euch schmecken wird! Und den Wein, den ihr dazu trinkt, wirst Du mir sicher auch noch verraten, oder?

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  9. Hey Stoeps, tönt mega! Koch ich auch mal. Feigen und Gorzonzola hab ich e u-gern. Meine Jungs muss ich wohl nicht einladen dazu, aber vielleicht mit Punkte-Köchin-Schwester. Jetzt bist also noch Zapfsäule für Rezepte (ist aber relativ entspannend ;-)

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  10. Hey Wuschelkopf :-)

    Was für eine Freude Dich hier zu lesen! :)

    Glaub mir, das könnten sogar Deine Jungs mögen! Aber Deine Schwester wird es lieben!

    Herzliche Grüsse von der Zapfsäule ;-) und viel Spass beim nachkochen!

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  11. Lieber Stoeps – der Grosse hat das Rezept in der Küche liegen sehen und schon gefragt, wann wir das denn kochen wollen, töne ja saugut! Hi! Bussi!

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  12. Hab ich mir doch schon gedacht, Liebes Wuschelköpfchen. Die Jungen heute wissen nämlich auch was gut ist! :)

    Am Besten lässt Du ihn gleich mitkochen!

    Bussi und schönes Weekend!
    Stoeps

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  13. Pingback: ChliiTierChnübler » Blog Archive » Spaghetti-Sauce, die sogar mir gelingt

  14. @CTC: Übung macht die Meisterin! Beim nächsten mal klappts bestimmt perfekt! :)

    @Manuel: Willkommen im Stoepsorama! Fitnessgirls suchst Du hier bei mir wohl vergebens ;) Aber frag mal frau Chnübler, vielleicht schickt sie Dir mal ein Gruppenfoto um es über das weiss-grüne Bügelbrett zu hängen :D
    Ach und übrigens, wie wärs denn mit einer neuen Kategorie in Deinem Blog: „gesungene Rezepte – Harmoniekulinarik in D-Moll“ oder so ähnlich? ;)

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