Der Tortilla-Workshop

Tortilla Workshop @ Tom und Stoeps

Das Weekend war kulinarisch sehr abwechslungsreich, denn am Sonntagmorgen gabs bei uns zu Hause einen Tortilla Workshop! Unsere Freunde Pit und Ruben kamen gleich mit dem ganzen Equipment bei uns an. 1 Kg festkochende Kartoffeln, 2 Zwiebeln und 8 Eier. Damit machten wir also echte spanische Tortilla. Das braucht recht viel Zeit, ist aber eigentlich recht einfach.

Man wasche uns schäle die rohen Kartoffeln und schneide sie in unregelmässig grosse Stücke, ähnlich wie für Bratkartoffeln. Dann werden diese in Wasser eingelegt und mindestens zweimal gespült und wieder in neues Wasser gelegt, um die Stärke etwas aus den Kartoffeln zu kriegen.

Nun eine Bratpfanne nehmen und schön heiss machen. Darin grosszügig Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln beigeben und kurz andünsten. Danach, Kartoffeln rein und das Feuer etwas runterschalten. Nun werden die Kartoffeln langsam in viel Olivenöl gebraten, solange bis sie schön weich sind und beim beissen fast zerfallen.

Die Kartoffeln sind schon schön weich gebraten

Danach die 8 verquirlten Eier unter die Masse geben und in der Pfanne schön goldgelb braten. Zwischendurch die Masse auf eine Platte stürzen und umgedreht wieder zurück in die Pfanne, damit die Tortilla schön von beiden Seiten angebraten wird.

ei ei ei, alles muss da rein!

Fertig!

Hmmmm ist richtig lecker…nur…ich werde mal versuchen das Teil irgendwie etwas zu entfetten! Denn die Tortilla ist im Original nicht gerade etwas für die Diät… =)

Nun denn – Nachkochen macht Freude und wer weiss, vielleicht finden sich hier in den Kommentaren bald noch mehr Rezepte von Euch?

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Das Morchel-Fondue

Photocredit: umami@flickr

Mhhhhhhh! Wie ihr ja sicher wisst, essen viele Schweizer gerne heissen, flüssigen Käse. Entweder als Raclette am Stück geschmolzen oder als Fondue. Pit und Ruben, unsere Freunde mit denen wir letztes Jahr schon zwei Wochen Urlaub auf Gomera gemacht haben, besuchten uns am Weekend und ich kochte ein Fondue. Aber nicht irgendein Fondue. Nööööö! Mein ganz spezielles Morchelfondue. Eigentlich ist mein Spezialrezept geheim…aber wenn ihr nix weitersagt, verrate ich es Euch hier gerne.

Hier die Zutaten für 4 gute Esser:

250 gr. Greyerzer Käse, Surchoix oder rezent, geraffelt
250 gr. Mont Vully Käse, geraffelt
500 gr. Fribourger Vacherin geraffelt separat abgepackt
4 dl Weisswein (z.B. Fendant)
2 Schalotten
2 – 3 Zehen Knoblauch (nach Belieben)
20 gr. getrocknete Morcheln
1 EL Zitronensaft
2 EL Maizena
Vielle Prune oder Cognac
Salz
Pfeffer
Thymian

Zuerst werden die Morcheln in warmem Wasser eingelegt. Ich gebe meist noch einen Schuss Weisswein dazu. Mindestens 10 Minuten einlegen. Dann abtropfen und gut abspülen. Danach das Fondue Caquelon (spezielle Fondue-Pfanne aus Steingut) auf dem Herd erwärmen und ca. 2 EL Butter darin zergehen lassen. Dazu die gehackten Schalloten, Thymian und den Knoblauch (Gewürfelt, gescheibelt oder gepresst – wie mans mag) und die Morcheln geben. Alles kurz andünsten und mit ca. 4 dl. Weisswein ablöschen. Den Wein erwärmen und dann erst den Greierzerkäse und den Mont Vully (beide geraffelt) in kleinen Portionen dem heissen Wein beigeben, zergehen lassen und immer gut Rühren dabei! Das Rühren ist sehr wichtig, damit eine homogene Masse entsteht. Ein Schuss Zitronensaft hilft, damit sich der Käse gut mit dem Wein vermischt. Wenn der Greierzer und der Mont Vully aufgelöst sind kippe ich ein Glas mit Maisstärke(2 EL) in etwas Vielle Prune oder Cognac aufgelöst in die Masse und koche das Fondue unter ständigem Rühren noch ca. 2 Minuten weiter. Dann Caquelon vom Herd nehmen und langsam den ebenfalls geraffelten Vacherin zugeben und schmelzen lassen. Ganz am Schluss eine Messerspitze Natron dazugeben (so wird das Fondue schön leicht und cremig und ist erst noch besser zu verdauen!), würzen, umrühren, fertig! Brotwürfel dazu (z.B. Vollkornbrot, Weissbrot, Olivenbrot) und Birnenstücke. Je nach Belieben!

In diesem Sinne – En Guete! (So wünschen wir Schweizer uns guten Appetit!)

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Leiche zu entsorgen!

Bild(31), ursprünglich hochgeladen von Stoepsomat

Heute Nacht hatte ich einen äusserst schrägen Traum. Ich war in einer fremden Wohnung und es waren noch etwa 5 -7 andere fremde Leute anwesend. Ich hatte das Gefühl, es war eine Party, die grad zu ende ging. Die Wohnung war nicht besonders eingerichtet, eher einfach und irgendwie in einer Stadt oder Stadtnähe. Plötzlich war da eine Leiche. Ein Mann der erschossen worden ist. Ich habe keine Ahnung wer ihn warum erschossen hat, glaube aber, dass es einer oder mehrere der Anwesenden waren, die ihn auf dem Gewissen hatten. Es ging nun darum, den toten Körper zu entsorgen. Man einigte sich darauf, ihn in einen nahegelegenen See oder Tümpel zu werfen. Ich fand das keine gute Idee, weil ich weiss, dass eine Leiche nicht lange auf dem Grund des Sees bleibt, sondern nach einiger Zeit wieder auftaucht. Ich hatte aber keinen Einfluss auf das Geschehen und war nur als Beobachter beteiligt. Plötzlich tauchte auch die Polizei auf. Und obwohl der Leichnam nicht versteckt war und einfach so auf dem Boden lag, wurde er von den Polizisten nicht entdeckt.

Plötzlich kam mir in den Sinn, dass ich selbst zu Hause noch eine Leiche habe. Weiss aber nicht, ob ich den Menschen getötet hatte oder was für eine Bewandnis es damit auf sich hatte. Ich beschloss, nach Hause zu gehen und mir mit Tom auszudenken, was wir damit machen sollten. Ich dachte noch, ich werde es besser machen als die anderen und mir etwas ausdenken, dass dafür sorgte, dass die Leiche nicht wieder zum Vorschein kommen wird. Bevor ich dazu aber eine konkrete Idee hatte, war der Traum zu Ende.

Erstaunlich fand ich, dass ich das gar nicht schlimm fand, dass da soviele Leichen waren. Und es hat mich nun den ganzen Tag beschäftigt. Immer wieder kam mir der Traum in den Sinn. Nur habe ich noch nicht herausgefunden, was er mir sagen will.

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