The Labyrinth in Zürich ist auferstanden!

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Da liegen wir nun, müde aber glücklich auf unserem Balkon in der Sonne und erholen uns von der gestrigen Party im neuen Laby in Zürich. Ich mach es kurz: es war der Hammer!

Der Sound war super! Und mit Ausnahme der PA die 3 mal ausgestiegen ist, war auch von organisatorischer Seite her nichts auszusetzen. Das Publikum war gewohnt gemischt und extrem easy und friedlich drauf! Soundmässig haben uns vor allem die Sets von Michael K und von Mental X extrem gefallen und uns in altbekannte Labyhöhenflüge tanzen lassen. Und das alles ohne pharmazeutische Hilfsmittel. Ist der Sound geil, fliegt man eben auch von ganz alleine!

Das neue Lokal ist nicht sehr gross, aber total cool eingerichtet und richtig cosy! Es gibt eine gemütliche Lounge, einen Dancefloor, eine Bar und als Raucher kann man vor der Tür schön windgeschützt und im Trockenen, sollte es denn einmal regnen, seinem Laster fröhnen.

Wir waren begeistert und für uns ist klar: das Laby ist tot, es lebe das neue Laby!

Wir möchten dem Labyteam für den genialen Abend danken und eins ist klar: Wir kommen wieder!

Wenn das Leben tobt und die Zeit still steht

Es riecht nach Gewürzen und Mopedabgasen, der Muezzin ruft zum Gebet und unzählige Händler bieten ihre Ware feil. Das Licht der Sonne scheint durch die Dächer der Souks. Alte Männer mit Kaftan und Kapuzen wuseln wie Ewoks durch die engen Gassen und der Duft von Pfefferminztee vermischt sich mit dem Geschmack gebratener Poulets. Es hupt und rattert, aus einer Ecke klingt arabische Musik und dort streiten sich zwei Frauen lautstark um ihr Bettelrevier. Kleine Kinder schauen einem aus grossen Augen an.

Auf dem Platz der Gaukler, dem Jemaa el Fna überbieten sich Schlangebeschwörer, Henna-Tattoo malende Frauen, Geschichtenerzähler und Gassenküchen gegenseitig. Rauch weht über die Köpfe der unzähligen Menschen dieser Millionenstadt der Gegensätze.

Dann, plötzlich eine Treppe, freundlich grüssende Herren die einem den Weg nach oben weisen und dann lässt man den Lärm einfach so hinter sich, als ob man diese Welt durch ein Wurmloch verlassen würde. Eintauchen in die stylische Ruhe einer modernen Lounge. Einheimische Gerichte in exklusiver Atmosphäre über den Dächern der Souks und thé Mente entführen einem in die träumerische Welt von 1001 Nacht.

Marrakech ist ein Traum, in dem Armut und Reichtum ganz nahe beieinander liegen. Ein Paradies für Menschen die sich mit Nase und Gaumen verführen lassen und die die Zeit für einen Moment einfach hinter sich lassen wollen.

Dann taucht man wieder ein in die Souks und versucht sich im Verhandeln mit den unzähligen Anbietern handgearbeiteter Produkte.

Marrakesch, ich habe mich in Dich verliebt und ich werde Dich in vollen Zügen geniessen. Eines ist schon klar: Wir kommen wieder!

Kürbissuppe a la mode du Stoeps

 

Die Winterzeit hat auch was Gutes! Seit November stehen reihenweise Kürbisse herum, die nur darauf warten verkocht zu werden. Im Moment dampft es gerade in unserer Küche, denn einer dieser kugeligen Gesellen wird gerade verarbeitet. Ich habe da mein eigenes Rezept für eine richtig würzige, indisch angehauchte Kürbissuppe ertüftelt. Und das geht so:

Man nehme:

  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • Ein Schuss Nussöl
  • Ingwer nach Belieben
  • Ca. 600 gr Kürbisfleisch gewürfelt
  • 2.5 dl Weisswein
  • 1 Liter Bouillon
  • Ca. 2 dl Sauerrahm
  • 3 Kaffelöffel Maisstärke
  • 2 cl Whiskey
  • Salz, Pfeffer, Curry, Kardamom, Chillipulver, Kurkuma, Koriander, Muskatnuss
  • Brotwürfel (von ca. 2 Brotscheiben)
  • Etwas Butter oder Nussöl (oder beides)
  • Wenig geriebenen Parmsan

Zubereitung

Die Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer feingehackt in der heissen Butter-Nussölmischung glasig dünsten. Den gewürfelten Kürbis beigeben und andünsten. Mit dem Weisswein ablöschen und etwas weiterköcheln lassen. Die Bouillon darüber giessen und die Kürbisstücke gar werden lassen. Danach mit dem Pürierstab alles zu einer feinen sämigen Masse zerkleinern. Die Maisstärke im Whiskey auflösen, beigeben und alles aufkochen. Etwas köcheln lassen. Nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Curry, Kardamom, Chillipulver, Kurkuma, Koriander, Muskatnuss parfümieren und etwas weiterköcheln lassen.

In einer Bratpfanne etwas Butter und/oder Nussöl erhitzen, Brotwürfel beigeben und rösten. Etwas geriebenen Parmesan beigeben und unter stetem Rühren schmelzen lassen. Die Brotwürfel darin wenden bis der Käse mit ihnen verbacken und sie schön goldig, knusprig werden.

Nun die Suppe mit dem Sauerrahm verfeinern, anrichten und die Brotwürfel einstreuen.

Servieren und fertig!

En Guete!

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Ganz einfach zaubern!

Foto von Chliitierchnübler

Viele Leute denken, und so dachte ich früher ja auch, etwas richtig spezielles zu Kochen sei sauschwer und nur möglich, wenn man vorher eine mindestens 200 Jahre lange Ausbildung genossen hat. Praktikum noch nicht eingerechnet.

Aber das ist sowas von falsch! Natürlich gibt es einige Gerichte, die es wirklich in sich haben und für die man stundenlang in der Küche steht. Aber es gibt auch relativ einfache Rezepte, mit denen man richtig toll Punkte abräumen kann. Auf Nachfrage von Chnübli pupliziere ich hier gerne ein solches Zauberrezept! Leider ist mir die Quelle nicht bekannt, sonst würde ich sie hier natürlich nennen!

Also Leute, was haltet Ihr von Spaghetti mit Feigen und Gorgonzola? Jaja, jetzt höre ich schon einige murren und sehe ein paar verzogene Gesichter. Aber ich sag nur: Ausprobieren! Es ist der Hammer. Ich schwör! ;)

Los gehts:

Ihr braucht dazu (für 4 Personen)

2 Knoblauchzehen gehackt
1 Kaffeelöffel Chilli gehackt
1 Kaffeelöffel Rosmarin gehackt
Salz und Pfeffer
1 Bio-Zitrone (abgeriebene Schale und Saft)
2 dl Bouillon
50 g Gorgonzola
50 g Parmesan
1 dl Rahm
12 Feigen geviertelt
Olivenöl zum Anbraten

Ein ordentliches mis en place erleichtert übrigens das Kochen enorm. Also alles vorher abwägen und zum Kochen bereitstellen.

Knoblauch, Chilli und Rosmarin im Oel anbraten. Zitronenschale und 1/2 des Saftes dazugeben, mit Bouillon ablöschen, kurz aufkochen.

Gorgonzola beigeben, schmelzen lassen. Rahm dazugeben, nochmals kurz aufkochen. 1/2 des Parmesan und die Feigen beigeben und kurz ziehen lassen, bis die Feigen warm sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Alles zusammen mit den heissen Spaghetti mischen. Rest Zitronensaft und Parmesan dazugeben und sofort servieren.

Und fertig ist das Zauberstück!

Ein geschmackliches Erlebnis der besonderen Art! Nachkochen und sich überraschen lassen. Wer es nicht probiert, ist selber schuld ;)

Dazu passt ein guter Rotwein. Zum Beispiel eine Assemblage aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Shiraz. Wie zum Beispeil Clancy’s von Peter Lehmann oder ein fruchtiger Weisswein wie z.B. ein Verdejo aus Spanien oder ein Bianco di Merlot.

Prost und en Guete!

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Akku laden ist angesagt!

Wie einige von Euch wissen, war dies ein ganz spezieller Sommer für mich. Ich habe eine schwere Krankheit überstanden. Das heisst, ich muss noch zwei Jahre Geduld haben und hoffen, dass nicht doch noch etwas zurückgeblieben ist. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich es heil hinter mich gebracht habe.

Es gibt also keinen Grund sich Sorgen um mich zu machen :)

Aus diesem Grund gab es relativ wenig Postings von meinem Online Roman und er geriet etwas ins Stocken. Nun denn, alle die Bloggen wissen, dass manchmal das reale Leben vorrang hat und Ihr Leser habt sicher Verständnis dafür. Ausserdem kann man einen Roman auch nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Kreativität ist bei mir nicht auf Knopfdruck möglich. Und mit leerem Akku sowieso nicht.

Ich gelobe Besserung! Und (natürlich nicht nur) deshalb, gehts jetzt erstmal zwei Wochen in den Urlaub. Wir haben uns entschlossen, wieder einmal unserer geliebten Toscana einen Besuch abzustatten! Ich freue mich schon extrem. Am Sonntag Morgen gehts los!

Ich werden den Laptop mitnehmen und wer weiss, vielleicht küsst mich ja die Muse und ich werde ein paar Kapitel schreiben können!

Unterdessen wünsche ich Euch allen eine gute Zeit und bedanke mich dafür, dass Ihr mir trotz der seltenen Postings die Treue gehalten habt! Ihr seid eben die Besten! :)))

Wer wissen will, wo wir die nächsten zwei Wochen unsere Zeit verbringen… :)

Erst mal eine Woche hier!

Und dann die zweite Woche hier, bei Andrea, Dani und Elia!

Die Wohnung hier ist übrigens der Hammer und die Vermieter sowas von herzlich und zum Fressen knuddlig, dass ich Euch UNBEDINGT empfehle, hier mal ein paar ruhige Tage zu verbringen. Nebenbei wird hier das weltbeste Olivenöl produziert, dass ihr natürlich direkt beim Produzenten und Vermieter beziehen könnt!

Wir haben es getan!

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YEAH!!! :-)

Wir haben es wirklich getan! Heute seit 11h00 sind wir offiziell Mann und Mann! Das Fest dazu gibts später. Jetzt wird erst mal kurz geflittert. Bis Sonntag hauen wir ab in die Berge! Bis dann bleibt auch die Blogküche kalt!

Bis nächste Woche und Euch allen ein schönes Weekend! Geniesst Euer Leben! Auf die Liebe!

Big Hugs, lots of Love & Peace Euch allen!

Stoeps & Tom

Selfmade Gourmetdinner und ein Geschenk

A Star for you!

Das waren sie also, die Festtage 2008! Geschafft! Nun fehlt nur noch Silvester und dann bräuchte ich erst mal zwei Wochen Urlaub. Obwohl, dieses Jahr gings ja eigentlich, mit wenigen Ausnahmen, recht gemütlich zu und her. Zum Glück! Weihnachten feierten wir im Emmental bei einem Teil meiner Familie, den ich erst seit 3 1/2 Jahren kenne. Ich bin im Alter von 3 Monaten von meinen heutigen Eltern in Pflege genommen und später adoptiert worden. Vor 3 1/2 Jahren lernte ich dann meine leibliche Mutter und meine 4 Brüder samt Ihren Frauen und Kindern kennen. Das war eine tolle Sache, aber diese Geschichte erzähl ich Euch ein andermal!

Die Feier dort war einfach toll. Ich wurde von Anfang sofort in die Familie aufgenommen und so sind die Treffen immer sehr herzlich und schön! Nur einfach immer zu schnell zu Ende.

Am 28. Dezember feierten wir dann mit meinen Eltern. Wir luden Sie zum Essen ein und veranstalteten ein Galadinner. Manno, wir kamen echt ins Schwitzen und legten uns voll ins Zeug. Schliesslich haben wir echt Spass daran, Gäste zu verwöhnen. Der Tisch wurde festlich in schwarz und rot gedeckt und ein 4-Gang Menu kredenzt. Wir kreeirten sogar eine Menukarte, was natürlich super ankam:

Menukarte

Meine Eltern waren restlos begeistert und hin und weg. OK, ich gebe zu, den Broccoli habe ich ein Spur zu lange gedünstet. Aber sonst war’s perfekt! Tom’s thailändische Kokosnussmilchsuppe war der absolute Renner! Aber auch die Jakobsmuscheln auf Nüsslisalat (Feldsalat) an dem Vanilledressing waren ausgezeichnet. Und das Chateaubriand, ein Filetmittelstück vom Rind, fein mariniert, kurz angebraten und im Ofen niedertemperaturgegart, war butterzart und zerfiel fast auf der Zunge. Wir waren beide mächtig stolz und es war garantiert nicht unser letztes Galadinner!

Rezepte gibts auf Anfrage! ;-)

Geschenke gab’s diese Weihnachten keine. Nur für die diversen Kids in der Familie. Ich habe ja schliesslich zwei Patenkinder, eine Nichte und 3 Neffen. Und seit Weihnachten hat nun auch Tom eine Patentochter. Meine Nichte. Mann, der hat sich vielleicht gefreut, als er gefragt wurde :-)

Aber ein Geschenk haben wir uns gegenseitig dann doch gemacht. Ein ganz unverhofftes. Beim Bummeln durch Basel haben wir in einer Galerie ein Bild gesehen, dass uns beiden total gefiel und wir sicher waren, dass es genau an die eine Wand im Wohnzimmer passt.

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Wir haben es dann mitgenommen und zur Probe aufgehängt und…was soll ich sagen? Es sah aus, als hinge dieses Bild schon seit Beginn an dieser Wand! Es schien, als wäre es genau für diesen Ort und für uns gemalt worden. Nun, so haben wir es uns gegenseitig zu Weihnachten geschenkt.

Zufälle gibt es keine, da bin ich felsenfest überzeugt! Immer wieder gelangen wir, wie durch Zauberhand, an die richtigen Menschen, die richtigen Gelegenheiten, die richtigen Ideen und Inspirationen und in die richtigen Situationen. Manchmal braucht es Mut um dann auch zuzugreifen, offen zu sein, sich hinzugeben oder aus seinem gewohnten Trott auszubrechen.

Diesen Mut, diese Spontanität und dieses Gefühl für „das Richtige“, das wünsche ich Euch und uns für das 2009!

Rutscht alle gut rüber! Wir sehen, lesen oder hören uns wieder im 2009!