Cook ’n‘ Date

Chnübli veranstaltet einen Wettbewerb. Cook ’n‘ Date! Ich nehme daran teil und brauche Eure Unterstützung. Liebe(r) BlogleserInn, bitte hilf mir, damit ich wieder einmal zu einem warmen Essen komme und vote für mich auf Chnüblis Blog! Einfach bei Stoeps – Der Unbestechliche klicken und VOTE!

Ich danke Euch allen schon jetzt und werde dafür hier auf meinem Blog eine exklusive Kritik abliefern!

The Fine Art of Relaxing


Bildquelle: http://www.hotelcastell.ch

Trotz meinen schandmäuligen Attacken gegen die Konsumgesellschaft und schamlose Manager, gönnen wir uns ja ab und zu doch auch mal etwas Luxus. Wer viel Arbeitet, darf auch mal entspannen. Oder?

Morgen gehts ab in den Kanton Graubünden, genauer nach Zuoz. Dort wollen wir uns noch ein längeres, goldenes Herbstweekend gönnen.

Wir schenken uns ja keine materiellen Geschenke mehr zu unseren Geburtstagen. Wir beschenken uns mit Zeit und Wohlfühlweekends. Diesmal ist mein Solaris der Beschenkte. Und Unser Ziel ist das Hotel Castell in Zuoz.


Bildquelle: http://www.hotelcastell.ch

Dort werden wir es uns von Donnerstag bis Samstag gut gehen lassen. Wenn es das Wetter zulässt wandern wir und sonst werden wir die Zeit wohl in dem wunderschönen Hamam oder in der Felsenquellen Sauna des Hotels verbringen.



Bildquelle: http://www.hotelcastell.ch

Abends werden wir uns dann einen Aperitif an der Bar gönnen, um uns danach kulinarisch verwöhnen zu lassen. Wir sind gespannt auf die Köstlichkeiten aus der Küche die von Gault Millau mit 13 Punkten augezeichnet wurde.



Bildquelle: http://www.hotelcastell.ch

Die Inhaber des Hotels sind auch ausgesprochene Kunstliebhaber und führen laufend Art Events durch und im und um das Hotel herum haben sich etliche Künstler verewigt. Auch darauf sind wir sehr gespannt!


Deshalb wird die Blog-Küche bis zum Wochenende wieder kalt bleiben. Also schon wieder ’ne kleine Blogpause! =) Ihr mögt es uns gönnen! Oder?

Bis dann wünschen wir Euch schöne Herbsttage und ein geiles Weekend! invisible hit counter

Ein perfektes Wochenendeergefst


Bild aus Buch 2 von Jacqueline Gloor’s Werkschau

Gerade eben tropften mir Tränen ins Nachtessen. Nein, ich war überhaupt nicht traurig, es war eher so dass… aber dazu später! Dieses Wochenende war einfach der Hammer! Deshalb hier ein kleines Review:

Der Samstag begann gemächlich mit Ausschlafen und einem feinen Brunch. Dazu hatte Tom extra einen feinen Butterzopf gebacken und ich kann Euch sagen: So was kann man nirgends kaufen! Danach hiess es noch Einkaufen gehen und schnell bei meinem Eltern vorbei, denn auch die bekamen von Tom einen Butterzopf gebacken. Den brachten wir also noch schnell vorbei.

Wieder zu Hause haben wir beraten, was wir denn nach Jacqueline Gloor’s Vernissage noch machen wollten. Kino war angesagt und unsere Wahl fiel auf Mamma Mia! Also schnell die Tickets übers Web bestellt und ausgedruckt und dann ab nach Liestal. Schon auf dem Parkplatz kam mir eine Freundin entgegen, mit der ich an einem Workshop für kollegiales Coaching teilnehme und wir schlenderten gemeinsam zur Glatscharia und Creparia, gespannt was uns an der Vernissage erwarten würden. Klein aber fein, wäre wohl ein geeignetes Motto! Jacqueline präsentierte in dem gemütlichen kleinen Lokal einen Ausschnitt ihres Schaffens. Dabei waren Werke aus der Anfangszeit bis hin zu eben erst fertig gestellten Bildern. Faszinierend für mich ist die Entwicklung von Jacqueline zu erleben. Und ich hoffe, sie geht ihren Weg noch weiter, denn man darf gespannt sein, was Sie uns noch erschaffen wird. Sina, ihre Tochter, spielte den Grashüpfer und eine kleine, aber interessierte Schar betrachtete die berührenden Werke von Jacqueline Gloor. Für mich, hatte es ein zwei sehr spannende Neu-Entdeckungen dabei. Bilder mit Acrylfarben auf Leinwand, teilweise versilbert, mit Metallplatten die ebenfalls teilweise versilbert und teilweise oxidiert waren. Spannend! Ich finde Ihre Farben und Formen sehr spannend. Für mich dürfte Sie sich aber noch an grössere Leinwände trauen und vielleicht etwas von den kleinen Details wegkommen um ihre Farben noch besser wirken zu lassen. Aber wieder einmal mehr war es eine spannende Reise in Ihren Kosmos der Träume, Gefühle und Spiritualität. Ihre Kunst kommt tief aus Ihrem Herzen und Ihrer Seele und sie offenbart uns als Betrachter Ihr Innerstes auf wunderschöne Weise. Die Ausstellung dauert noch bis zum 31. Oktober. Mein persönlicher Tipp: Wer noch nicht dort war, unbedingt hingehen und sich verzaubern lassen.

Nach der Vernissage, die sehr gemütlich war, ging es weiter nach Basel ins Kino. Mamma mia war unsere Wahl für die Spätvorstellung. Und wir wurden nicht enttäuscht! Wer aus unserer Generation ist und Abba damals erlebt hat und diese Zeit im Herzen trägt, der wird nicht umhin kommen, von früher zu träumen. Still sitzen ist nicht! Jeder Song regt einem zum Mitsingen und mitwippen an und Meryl Streep verleiht dem Film eine wunderbare süssherbe Note. Fazit: Nichts mit Tiefgang und Drama. Aber wer musikalische Komödien mag, wird sich bei dem Streifen köstlich amüsieren.

Danach gings noch ans Klosterbergfest, wo wir uns bis morgens um 3 bestens vernügten und eine alte Freundin, die Bina, wieder trafen. Schön, wenn man sich plötzlich nach langer Zeit wieder sieht und es einfach stimmt!

Am Sonntag mussten wir natürlich wieder ausschlafen! =) Nach dem feinen Brunch hiess es für Tom: lernen! Er macht eine Weiterbildung und hatte einiges zu lesen. Mich trieb es hinaus in die Natur und ich nahm einen Powerhike mit eine paar hundert Höhenmetern und etwa 12 km unter die Füsse. Es war wunderschön und etwas kaputt und mit schweren Beinen kam ich abends wieder an.

Danach standen wir zusammen in der Küche, öffneten erstmal einen feinen toscanischen Rotwein und kochten gemeinsam Geschnetzeltes Rindfleisch an einer Whiskey-Rahmsauce mit Morcheln. Dazu gab es Zucchetti aus dem eigenen Garten, im Ofen mit Käse überbacken und Vollkorn-Nudeln aus dem Goms im Wallis. Ich sags Euch, es war einfach super lecker!

Dazu lieferte das Bose System aus dem Festplattenspeicher den passenden Soundtrack! Es startete mit Pink Floyd und Shining like a crazy Diamond, was mir immer die Tränen in die Augen treibt. Als dann noch Sophie Zelmani ihr Dreamer hauchte, war es um mich geschehen! Wenn der Sound stimmt, dann entwickle ich mich immer zur Heulsuse und hab keine Ahnung warum. Geht euch das manchmal auch so? Ich bin super happy! Und dann kommt ein Song der mir ans Herz geht und wie wenn jemand auf den Knopf „Tränen“ drückt, kriege ich feuchte Augen und es läuft mir den Rücken heiss und kalt hoch und runter. Naja =) tief im Herzen bin ich halt doch ein richtiges Weichei! =)))

So, nun wünsch ich Euch allen einen guten Wochenstart!

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Liebe geht durch den Magen!

Ein wirklich wahres Sprichwort! Und damit ist nicht nur die amouröse Liebe gemeint, sondern auch ganz im allgemeinen.

Da wir morgen ja ganz besondere Gäste erwarten, hat sich Tom mal wieder selbst übertroffen und eine göttliche Solothurner Torte gebacken.

OK, das Teil ist nicht wirklich was für die Diät und Chnübli wird danach wohl eine Extra-Runde im Gym einlegen müssen. Aber es ist die Sünde wert! Und wie der geneigte Blogleser wohl schon herausgefunden hat, kommt die Torte aus Chnüblis jetzigem Wohnort.

Little-Wombat und Tellerdreher und Chnübli kriegen morgen also so richtig was hinter die Kiemen und das wie gesagt mit viel Liebe! :-)

Dafür, lieber Tom, ein dickes Dankeschön! So perfekt wie er kriege ich die Torten und Kuchen ja nie hin! Ich bin ja eher der Kerl für’s Grobe. Bei mir schmecken zwar die Kuchen auch, nur essen tut man die dann am besten mit verbundenen Augen ;-)

Na denn, wir werden Euch wissen lassen, wie’s geschmeckt hat!

Und für diejenigen von Euch, die das gerne nachbacken wollen, hier das Rezept als PDF Download!

Viel Spass beim Küche einsauen und en Guete!

Selbst sind die Männer!

Tom und Stoeps kochen

Foto by Lutz (c) 2007

Für einige dumpfbackige Machokerle ist es klar: Frauen gehören an den Herd. Für uns gehören die Frauen natürlich in die Gesellschaft und zwar dorthin, wo sie sich selbst am wohlsten fühlen. Dafür nehmen wir dann gerne die Küche in Beschlag. Und da sind wir zum Glück heute ja in bester Gesellschaft. Denn Kochen wird bei den Männern immer beliebter und wir finden, das ist auch gut so!

Wie auch sonst im Leben, ist das Kochen sehr vielfältig und jeder entwickelt seinen eigenen Stil. So fällt es mir zum Beispiel ziemlich schwer, mich an Rezepte zu halten und genau danach zu kochen. Ich lasse mich eher von solchen Kochanleitungen inspirieren und entwickle dann meine eigenen Rezepte daraus. Wie mein Brotrezept, für das es unten einen Link für einen PDF Download gibt. Manchmal finde ich aber auch Rezepte die so einfach sind, dass sogar ich sie genau nachkochen kann =) So einen Fund machte ich in einem Kochbuch, dessen Erstauflage um 1900 war und das alte Schweizer Hausfrauenrezepte enthält. Darin habe ich ein Rezept für eine Süssmostcreme (Apfelsaftcreme) gefunden, dass total einfach ist und perfekt für den heissen Sommer geeignet. Leicht und erfrischend und erst noch gesund, so wie auch das zweite Rezept, dass ich allerdings noch nie ausprobiert habe und das als nächstes auf dem Plan steht. Haselnusscreme mit geriebenen Äpfeln, ebenfalls bestens für die heisse Jahreszeit geeignet.

Doch nun genug gelesen! Rezepte downloaden, Schürze umbinden und nachkochen!

Und keine Angst, die Rezepte sind so einfach, dass auch Unerfahrene und Anfänger damit klar kommen, die sonst eher nur Beutel aufreissen :-)

Viel Glück beim Nachkochen!

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Der Tortilla-Workshop

Tortilla Workshop @ Tom und Stoeps

Das Weekend war kulinarisch sehr abwechslungsreich, denn am Sonntagmorgen gabs bei uns zu Hause einen Tortilla Workshop! Unsere Freunde Pit und Ruben kamen gleich mit dem ganzen Equipment bei uns an. 1 Kg festkochende Kartoffeln, 2 Zwiebeln und 8 Eier. Damit machten wir also echte spanische Tortilla. Das braucht recht viel Zeit, ist aber eigentlich recht einfach.

Man wasche uns schäle die rohen Kartoffeln und schneide sie in unregelmässig grosse Stücke, ähnlich wie für Bratkartoffeln. Dann werden diese in Wasser eingelegt und mindestens zweimal gespült und wieder in neues Wasser gelegt, um die Stärke etwas aus den Kartoffeln zu kriegen.

Nun eine Bratpfanne nehmen und schön heiss machen. Darin grosszügig Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln beigeben und kurz andünsten. Danach, Kartoffeln rein und das Feuer etwas runterschalten. Nun werden die Kartoffeln langsam in viel Olivenöl gebraten, solange bis sie schön weich sind und beim beissen fast zerfallen.

Die Kartoffeln sind schon schön weich gebraten

Danach die 8 verquirlten Eier unter die Masse geben und in der Pfanne schön goldgelb braten. Zwischendurch die Masse auf eine Platte stürzen und umgedreht wieder zurück in die Pfanne, damit die Tortilla schön von beiden Seiten angebraten wird.

ei ei ei, alles muss da rein!

Fertig!

Hmmmm ist richtig lecker…nur…ich werde mal versuchen das Teil irgendwie etwas zu entfetten! Denn die Tortilla ist im Original nicht gerade etwas für die Diät… =)

Nun denn – Nachkochen macht Freude und wer weiss, vielleicht finden sich hier in den Kommentaren bald noch mehr Rezepte von Euch?

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Das Morchel-Fondue

Photocredit: umami@flickr

Mhhhhhhh! Wie ihr ja sicher wisst, essen viele Schweizer gerne heissen, flüssigen Käse. Entweder als Raclette am Stück geschmolzen oder als Fondue. Pit und Ruben, unsere Freunde mit denen wir letztes Jahr schon zwei Wochen Urlaub auf Gomera gemacht haben, besuchten uns am Weekend und ich kochte ein Fondue. Aber nicht irgendein Fondue. Nööööö! Mein ganz spezielles Morchelfondue. Eigentlich ist mein Spezialrezept geheim…aber wenn ihr nix weitersagt, verrate ich es Euch hier gerne.

Hier die Zutaten für 4 gute Esser:

250 gr. Greyerzer Käse, Surchoix oder rezent, geraffelt
250 gr. Mont Vully Käse, geraffelt
500 gr. Fribourger Vacherin geraffelt separat abgepackt
4 dl Weisswein (z.B. Fendant)
2 Schalotten
2 – 3 Zehen Knoblauch (nach Belieben)
20 gr. getrocknete Morcheln
1 EL Zitronensaft
2 EL Maizena
Vielle Prune oder Cognac
Salz
Pfeffer
Thymian

Zuerst werden die Morcheln in warmem Wasser eingelegt. Ich gebe meist noch einen Schuss Weisswein dazu. Mindestens 10 Minuten einlegen. Dann abtropfen und gut abspülen. Danach das Fondue Caquelon (spezielle Fondue-Pfanne aus Steingut) auf dem Herd erwärmen und ca. 2 EL Butter darin zergehen lassen. Dazu die gehackten Schalloten, Thymian und den Knoblauch (Gewürfelt, gescheibelt oder gepresst – wie mans mag) und die Morcheln geben. Alles kurz andünsten und mit ca. 4 dl. Weisswein ablöschen. Den Wein erwärmen und dann erst den Greierzerkäse und den Mont Vully (beide geraffelt) in kleinen Portionen dem heissen Wein beigeben, zergehen lassen und immer gut Rühren dabei! Das Rühren ist sehr wichtig, damit eine homogene Masse entsteht. Ein Schuss Zitronensaft hilft, damit sich der Käse gut mit dem Wein vermischt. Wenn der Greierzer und der Mont Vully aufgelöst sind kippe ich ein Glas mit Maisstärke(2 EL) in etwas Vielle Prune oder Cognac aufgelöst in die Masse und koche das Fondue unter ständigem Rühren noch ca. 2 Minuten weiter. Dann Caquelon vom Herd nehmen und langsam den ebenfalls geraffelten Vacherin zugeben und schmelzen lassen. Ganz am Schluss eine Messerspitze Natron dazugeben (so wird das Fondue schön leicht und cremig und ist erst noch besser zu verdauen!), würzen, umrühren, fertig! Brotwürfel dazu (z.B. Vollkornbrot, Weissbrot, Olivenbrot) und Birnenstücke. Je nach Belieben!

In diesem Sinne – En Guete! (So wünschen wir Schweizer uns guten Appetit!)

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