Wir haben es getan!

dsc00347

YEAH!!! :-)

Wir haben es wirklich getan! Heute seit 11h00 sind wir offiziell Mann und Mann! Das Fest dazu gibts später. Jetzt wird erst mal kurz geflittert. Bis Sonntag hauen wir ab in die Berge! Bis dann bleibt auch die Blogküche kalt!

Bis nächste Woche und Euch allen ein schönes Weekend! Geniesst Euer Leben! Auf die Liebe!

Big Hugs, lots of Love & Peace Euch allen!

Stoeps & Tom

Fragmente 1.2 – Anruf aus der Vergangenheit

Fotocredit: Office by Night von y entonces

Was bisher geschah:

Fragmente 1.0 – Anne

Fragmente 1.1 – Aufbruch

Anne vergass das Stück Torte in ihrem Mund, blickte verunsichert blinzelnd auf Ihr Mobiltelefon und versuchte zu überprüfen, ob die Buchstaben auf ihrem Handydisplay tatsächlich den Namen bildeten, den sie meinte gelesen zu haben. Konnte es möglich sein? Aber da stand es klar und deutlich: Raoul Ramirez Handy Privat

Sandra beobachtete verblüfft, wie Annes Augen plötzlich in undefinierbare Weiten blickten. Wer Augenmuster lesen konnte – und Sandra wusste um deren Bedeutung – erkannte unschwer, dass Anne Bilder und Eindrücke aus der Vergangenheit abrief. Im Bruchteil von Sekunden wurde Sandras Freundin überflutet von Gedankenfetzen und Eindrücken aus einer Region ihres Gehirnes, die seit Äonen von Augenblicken nicht mehr aktiv gewesen zu sein schien und nun förmlich explodierte. Bewegte Collagen aus verdrängten Bildern, Gesprächsfetzen, Gefühlen, Gerüchen und vielfältigen Sinneseindrücken brachen über sie herein.

Die Nacht im Büro der Importabteilung ihres damaligen Arbeitgebers. Stahlblaue, wunderschöne Augen. Schwarzes, kurz geschnittenes, lockiges Haar. Braungebrannte Haut. Ein Duftcoctail aus würzig-herbem Schweiss, Whiskey, süssen, kubanischen Cigarren vermischt mit schwindelerregenden Pheromonen tanzten in ihrer Nase. Sie hörte den sonoren, tiefen, warmen Klang von Raouls männlicher Stimme. Sie erhaschte einen Erinnerungsfetzen. Eine Situation in der er ihr eine Liste mit Gegenständen, die er importieren sollte, vorlas. Sie sah sich, wie sie völlig entrückt seine Lippen beobachtete, in seinen Augen ertrank und ihr Körper vor Verlangen in vibrierende Schwingungen versetzt wurde. „Hast Du alles?“ fragte die männliche, hypnotisierende Stimme. Sie sah sich nicken, obwohl ihr Verstand kein einziges Wort registiert hatte. „Anne“ eine Frauenstimme drang in ihren Tagtraum. „Anne!“. Sich von diesen Bildern zu trennen schmerzte sie fast. „Anne, willst Du nicht ran gehen?“

Sandra riss sie aus dem Sog der Erinnerungen zurück in die Realität. „Ich….ich….kann nicht!“ Anne war unfähig zu reagieren. Ein süsses Gift kroch durch ihre Venen und suchte sich seinen Weg zu ihrem Herzen. „Soll ich..?“ Sandra griff nach Anne’s Handy „Nein!“ Anne zog ihre Hand zurück, drückte sie mit ihrem Mobiltelefon darin an ihr Herz, das heftig klopfte. Der Klingelton verstummte. Nur noch der Hinweis auf den unbeantworteten Anruf blinkte auf dem Display.

Plötzlich erhellte ein glockengleiches, helles Lachen den Raum „Du hättest Dich sehen sollen, Anne!“ Sandra wischte sich eine Träne der Rührung von ihrer Wange. Anne blickte um sich. Sie musste sich erst einen Überblick verschaffen um sich wieder im Hier und Jetzt einzufinden. Sie hielt den Atem einen kurzen Moment lang an und mit einem befreienden Seufzer entliess sie die Luft aus ihren bebenden Lungen.

„Wer zum Teufel war das?“ frage Sandra sichtlich von unstillbarer Neugierde gepackt. „Das ist eine lange Geschichte“ begann Anne. „Vor einigen Jahren, ich war erst seit 18 Monaten mit Nick zusammen, bekam ich in der Firma einen Importauftrag zugeteilt. Ich sollte die Einfuhr von wertvollen, antiken Funden aus Südamerika abwickeln, die für ein hiesiges Museum bestimmt waren. Dabei lernte ich Raoul kennen, der für die Einfuhr der Gegenstände verantwortlich war. Gemeinsam mit Ihm sollte ich sämtliche Papiere erstellen und ihn bei der Verzollung und dem ganzen Behördenkram unterstützen.“

Sie erzählte Sandra die ganze Geschichte. Wie sie damals am Flughafen Mister Ramirez abholen sollte und einen älteren, eher langweiligen Herrn erwartet hatte. Anne war das, was man eine treue Seele nannte. Nie hätte sie sich vorstellen können dass sie sich, während sie in einer Beziehung war, in einen anderen Mann hätte verlieben können. Aber als sie damals Raoul zum ersten Mal sah, geschah das Unvorstellbare. Sie erzählte Sandra von den Nächten im Büro, als sie mit Raoul Listen durchging, auf Bestätigungen aus Peru wartetend mit ihm über Gott und die Welt sprach. Sie erinnerte sich an Details wie die feinen, schwarzen Haare an Raouls Armen, deren gegensätzlicher Verlauf an der Aussenseite seiner Unterarme eine schmale Linie bildete und wie sie fast den Verstand verlor bei dem Versuch, ihren Drang zu unterdrücken, diese Arme zu berühren. Wie sich ihre Augen immer wieder trafen und sich gegenseitig Blitze zusandten. Sie war damals überzeugt, dass auch er diese Gefühle teilte. Aber sie beide sprachen nicht aus, was ihre Herzen schrien. Sie erzählte Sandra, wie sie bittere Tränen vergoss, als Raoul wieder zurück flog und von dem heissen, leidenschaftlichen, unerwarteten Abschiedskuss, der Anne in tiefe Verzeiflung stürzte. Von den süssen, erotischen Träumen, die sie noch Wochen lang verfolgten und dem langsamen, schmerzhaften Verdrängungsprozess.

Sandra hörte gebannt zu. Vor ihrem inneren Auge konnte sie, wie beim Lesen eines guten Buches, Bilder entstehen sehen und ihr war, als könne sie Anne’s Erinnerungen berühren, Raouls Stimme hören und seinen Duft atmen. „Und? Was wirst Du tun? Rufst Du ihn zurück?“ Anne überlegte lange. Sehr lange. Doch dann fällte sie eine Entscheidung. Sie holte tief Luft: …

Weiter mit Fragmente 1.3 – Raoul

Cook ’n‘ Date bei Chnübli

Wer schon länger meinen Blog liest und wer vielleicht auch den Blog von Chliitierchnübler liest, kann sich vielleicht noch erinnern, dass ich damals beim Cook ’n‘ Date Wettbewerb ein Nachtessen bei der wohl bekanntesten Schweizer Bloggerin, die neu auch eine Kolummne bei StudiSurf schreibt,  gewonnen habe.

Nun, am 6. Dezember war es dann soweit. Ich nahm meinen lieben Schatz unter den Arm, wir packten ein kleines Mitbringsel ein und eilten nach Basel. Als wir mitten im Rotlichtviertel endlich einen Parkplatz gefunden hatten, gingen wir zu Fuss zu Chnüblis Wohnung mit Rheinblick. Ein richtig kleines, schickes Bijou.

Die Gastgeberin empfing uns freudenstrahlend und bat uns gleich in die Küche, wo wir bei einem Baselbieter Rosé die feinen links- und rechts gedrehten Blätterteigrollen genossen und Chnübli beim Kochen des Hauptganges zusehen durften.

Das ganze Menu könnt ihr in Chnüblis Bericht nachlesen.

Nach dem Essen machten wir uns auf die Socken, um einen Verdauungsspaziergang in Basel unter die Füsse zu nehmen. Wir gingen über die mittlere Rheinbrücke zum Rathaus, wo wir im grossen Wunschbuch nach Chnüblis Wunsch suchten und auch selber einen einschrieben.

Danach gings zurück in die Wohnung zum Dessert. Hmmm! Glühweinmousse mit Orangen Filets.

Der Abend bei Chnübli war einfach super gemütlich. Wir redeten stundenlang über, was wohl, Männer natürlich und wir hatten viel zu schmunzeln und tauschten etliche Geheimnisse ;-)

Eines ist uns dabei klar geworden: Chnübli ist nicht nur eine perfekte Köchin und Gastgeberin, sondern einfach eine wirklich Klasse Frau!

Deshalb wird das ganz sicher nicht unser letztes gemeinsames Essen gewesen sein! Einmal Chnübli, immer wieder Chnübli!

Danke, Chnübli es war wunderbar! Wir freuen uns aufs Wiedersehen!

Stöckchen 2 – Vollmond

Ingo hat mir auch noch gleich ein Stöckchen zwischen die Füsse geworfen!

One day before the August full moon
Creative Commons License photo credit: Ava Babili

Bei Vollmond, dem alten Arsch, kann ich entweder

  • alles poppen was mir gerade vor die Flinte läuft (oder ich kriege nachts ne Pollution – naja jedenfalls fast ;-) )

oder

  • habe ausserordentlich seltsame Träume, wie letzten Vollmond als ich im Traum plötzlich anfing Blut zu husten! Und zwar richtig ordentlich viel Blut. Als ich dann am nächsten Tag aufgewacht bin, hab ich erstmal kräftig ein Papiertaschentuch gehustet und zu überprüfen, das alles ok ist. Das war echt heftig. Ob ich wohl doch langsam das Rauchen aufgeben sollte?

Und was macht Vollmond mit Euch? Möcht ich wissen von MC Winkel, Chliitierchnübler, Dan und Crosa und natürlich von allen anderen auch!